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Stadt bietet Führung mit Spezialbrillen und Promis an

Von dpa
30.03.2022Lesedauer: 2 Min.
Harry Wijnvoord (l-r), Alicja Rosinski, Tatjana Clasing, Henning Baum, Nelson Müller sowie Daniel "Shneezin" Schneider und Mike "Mikroleader" Rohleder vom Rap-Duo "257ers": Sie werben für "Essen 1887 – eine Mixed-Reality-Zeitreise".
Harry Wijnvoord (l-r), Alicja Rosinski, Tatjana Clasing, Henning Baum, Nelson Müller sowie Daniel "Shneezin" Schneider und Mike "Mikroleader" Rohleder vom Rap-Duo "257ers": Sie werben für "Essen 1887 – eine Mixed-Reality-Zeitreise". (Quelle: EMG/dpa-bilder)
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Wie sah Essen vor 135 Jahren aus? Wer das erleben will, kann dies jetzt bei einer Mixed-Reality-Zeitreise tun und dabei Prominente wie Harry Wijnvoord, Alicja Rosinski, Tatjana Clasing oder den 257ers begegnen.

Dank modernster Digital-Technik können Einheimische und Besucher der Ruhrgebietsmetropole ab Freitag (1.4.) die Stadt Essen im Jahr 1887 erleben. Durch eine Spezial-Brille entstehen auf einem rund zwei Kilometer langen Weg durch die Innenstadt dreidimensionale Bilder.

Mixed-Reality-Zeitreise heißt das Ganze. Historische Kulissen werden sichtbar, man begegnet Figuren und Personen, ohne dabei die reale Umgebung aus den Augen zu verlieren. 25 Euro kostet die rund zweistündige Tour, die in der Tourist-Info am Hauptbahnhof startet.

Bei dem Projekt dabei sind auch zahlreiche Prominente, so spielt etwa TV-Star Henning Baum einen Wirt, die Schauspielerin Alicja Rosinski ein Dienstmädchen, der Gastronom und TV-Koch Nelson Müller einen Marktverkäufer, Moderatoren-Urgestein und Entertainer Harry Wijnvoord einen Illusionisten und das Rap-Duo 257ers mimt Barden.

Das deutsche Rap-Duo 257ers: Sie spielen in der Zeitreise die Barden.
Das deutsche Rap-Duo 257ers: Sie spielen in der Zeitreise die Barden. (Quelle: EMG/dpa-bilder)

Die RTL-Schauspielerin Tatjana Clasing ("Alles was zählt") ist auch dabei – als Wilhelmine Grillo. Ihr Mann Friedrich Grillo will gerade das erste Theater der Region bauen, das noch heute seinen Namen trägt. Wilhemine philosophiert mit Kneipenwirt Hannes (Henning Baum) am Tag der Beerdigung von Stahl-Unternehmer Alfred Krupp über die Zukunft des Steinkohle-Bergbaus im Ruhrgebiet. Und am Ende kann man sogar noch bei Krupps Beisetzung zusehen.

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Entstehung in 360-Grad-Studios

Start der visuellen und akustischen Wanderung durch das historische Essen ist zwar erst Freitag, doch Clasing durfte die Tour schon "live" erleben. Die in Köln lebende Schauspielerin, die einst jahrelang im Essener Grillo-Theater auf der Bühne stand, war bei ihrer Rückkehr in die frühere Wahlheimat begeistert. "Bei diesem Projekt mitzuwirken und mir nun hier in Essen als Wilhelmine Grillo virtuell zu begegnen – das ist schon sehr spannend", sagt sie.

Zur Ausstattung gehören neben der Brille noch ein Handy, das um den Hals gehängt wird, und ein Kopfhörer. Die Mixed-Reality-Brille kann für Brillenträger sogar mit Sehstärken ausgestattet werden.

Die Brille ermöglicht die dreidimensionalen Bilder, scannt mittels Sensoren permanent die Umgebung und leitet den Nutzer per Wegbeschreibung und Karte durch die City zu insgesamt 24 Punkten.

144 Führungen pro Tag

Die hinter dem Erlebnis stehende Technik ist beeindruckend. Alle Mitwirkenden wurden in einem der modernsten 360-Grad-Studios im niederländischen Eindhoven von zig Kameras erfasst und digitalisiert. Hier mussten Clasing, Müller und Co. quasi "im luftleeren Raum" beziehungsweise in einem grünen Studio ohne Widerpart einsprechen.

"Henning Baum, mit dem ich mich virtuell mehrfach unterhalte, habe ich beim Drehen nie getroffen", erzählt Clasing.

Mixed Reality als Stadtführung zu nutzen, sei vollkommen neu, betont Essen Marketing. 80 Brillen sind verfügbar, sechs Besucher können alle 15 Minuten ausgestattet werden. So sei es möglich, pro Tag 144 Zeiteinheiten anzubieten. Florian Hecker, Sprecher von Essen Marketing, sagt: "April und Mai sind schon sehr gut gebucht."

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Von Thomas Terhorst

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