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Zoo Frankfurt: Europas letztes Spitzmaulnashorn – "Kalusho" eingeschläfert


Europas letzter Spitzmaulnashornbulle ist gestorben

Von t-online, sfk

07.12.2023Lesedauer: 2 Min.
Spitzmaulnashornbulle Kalusho wurde am Mittwoch eingeschläfert. Er war der letzte seiner Art in Europa.Vergrößern des BildesSpitzmaulnashornbulle Kalusho wurde am Mittwoch eingeschläfert. Er war der letzte seiner Art in Europa. (Quelle: © Zoo Frankfurt)
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Der letzte Südliche Spitzmaulnashornbulle Europas ist gestorben. Kalusho aus dem Frankfurter Zoo wurde wegen seines schlechten Gesundheitszustandes eingeschläfert.

In Europa war er der letzte seiner Art – der Nashornbulle Kalusho. Nun ist er im Alter von 37 Jahren gestorben. Wegen seines schlechten Gesundheitszustandes wurde er am Mittwoch eingeschläfert, teilt der Frankfurter Zoo mit. Kalusho war 30 Jahre lang Teil des Zoos in der Mainstadt.

In den vergangenen Monaten habe das Tier immer mehr abgenommen und sei immer passiver geworden. Zudem habe er mit einer Arthrose zu kämpfen gehabt. "Gestern wurde es akut so schlecht, dass wir die Entscheidung, ihn einzuschläfern, schneller als gedacht treffen mussten", so Zoodirektorin Christina Geiger.

Kalusho kam vor 30 Jahren nach Frankfurt

Mit dem Tod des Bullen Kalusho endet nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur (dpa) die Haltung Südlicher Spitzmaulnashörner in Europa. Kalusho kam vor 30 Jahren im Rahmen eines Rettungsprogramms der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF) in Afrika nach Frankfurt.

Nicht nur in den Zoos, sondern auch im Freiland sind Südliche Spitzmaulnashörner sehr selten, erklärt der Frankfurter Zoo. Angehörige der Unterart "minor" sollen zudem zu den am stärksten bedrohten Tierarten überhaupt gehören. Laut Roter Liste der Weltnaturschutzorganisation IUCN sind sie außerdem vom Aussterben bedroht.

Frankfurter Zoo hofft auf großzügigen Afrika-Bereich

Wie es mit der Nashornhaltung in Frankfurt weitergeht, sei noch unklar. Der Masterplan für die Zooentwicklung, der im Frühjahr 2024 vorgelegt werden soll, sehe einen vollkommen neugestalteten und großzügigen Afrika-Bereich vor. Der Zoo hofft, die Pläne möglichst zeitnah realisieren zu können. Bis Spitzmaulnashörner in eine neue Anlage einziehen können, wird es jedoch noch dauern, teilt der Zoo in einer Mitteilung mit. Das bestehende Nashornhaus aus den 1950er Jahren entspreche von der Fläche zwar den Anforderungen an die Haltung eines einzelnen Nashorns, sei aber mit einer zeitgemäßen Zootierhaltung nur noch bedingt vereinbar.

Verwendete Quellen
  • Informationen der Deutschen Presse-Agentur (dpa)
  • Pressemitteilung des Frankfurter Zoos vom 07.12.2023
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