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Frankfurt: So wird sich das Klima und Wetter in den nächsten Jahren verändern


Deutlich mehr Sommertage
So wird sich das Klima in Frankfurt künftig verändern


Aktualisiert am 08.02.2024Lesedauer: 2 Min.
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imago images 0301505458Vergrößern des Bildes
Frankfurts Zukunft: Deutlich mehr Hitze und Sommertage (Symbolfoto). Wie die Stadt jetzt durchgreifen will. (Quelle: IMAGO/Florian Gaul/imago-images-bilder)

Klimaveränderungen in Frankfurt: Eine DWD-Studie zeigt, dass die Anzahl der Sommertage bis 2050 zunehmen wird. Das hat vielfältige Folgen.

Wie wird sich das Klima in Frankfurt verändern? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon seit einiger Zeit. Globale und regionale Klimamodelle lassen für die nächsten Jahrzehnte deutliche Klimaveränderungen erwarten.

Infolge der mit dem Klimawandel einhergehenden globalen Erwärmung ist in städtischen Ballungsräumen künftig von besonders starken Wärmebelastungen auszugehen. Doch wie genau wirkt sich das auf Frankfurt aus? Um das herauszufinden, wurde ein Modell entwickelt, das die Bebauung der Stadt simuliert. So konnten die ungefähren Klimaveränderungen bestimmt werden.

Klima in Frankfurt: Sommertage werden mehr

Zunächst wurde ein Evaluationslauf für die jährliche Anzahl der Sommertage durchgeführt. Dessen Ergebnisse wurden anschließend mit Beobachtungsdaten verglichen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) stellte fest: Im Stadtgebiet von Frankfurt wird bis 2050 die jährliche Anzahl der Sommertage im Durchschnitt um 5 bis 31 Tage zunehmen. Derzeit erleben Menschen in den Stadtgrenzen Frankfurts durchschnittlich 44 Sommertage im Jahr.

Klimawandel: Warum kommt es zu dieser Zunahme?

Das Stadtklima wird maßgeblich von der vorhandenen Bebauung, der Versiegelung von Straßen und Plätzen, dem Grünanteil, aber auch von Luftschadstoffen sowie der Abwärme der Industrie und des Verkehrs beeinflusst. Um sommerliche Hitzeinseln möglichst gering zu halten, ist eine gute Durchlüftung der Stadt unerlässlich.

Kalt- und Frischluftentstehungsgebiete müssen erhalten werden und Luftleitbahnen ohne Hindernisse bleiben. Dies ist eine Herausforderung für künftige Bebauungen und erfordert auch den einen oder anderen Rückbau versiegelter Flächen. Doch es gibt auch Lösungsansätze: Ein Mehr an Grün am Boden, auf dem Dach oder an der Hauswand trägt zu einem angenehmeren Mikroklima bei.

 
 
 
 
 
 
 

Vielfältige Folgen des Klimawandels

Die Folgen des Klimawandels sind vielfältig: Hitzesommer mit Rekordtemperaturen, Tropennächte, Trockenheit durch Regenmangel, Starkregenereignisse und heftige Stürme. An diese Veränderungen müssen sich die Menschen in Frankfurt anpassen.

Um das Mikroklima zu verbessern, empfiehlt die Stadt verschiedene Maßnahmen, die Bürger ergreifen könnten: mehr (grünen) Sonnenschutz anbringen, klimawandelangepasst bauen, Regenwasser speichern, Räume kühler gestalten, Plätze mit Schatten spendenden Bäumen versehen, Bodenversiegelungen vermeiden, Häuser und Dächer begrünen und auf Fahrrad und öffentliche Verkehrsmittel umsteigen.

Verwendete Quellen
  • dwd.de: "Frankfurt am Main im Klimawandel - Eine Untersuchung zur städtischen Wärmebelastung"
  • frankfurt.de: "Klima und Energie in Frankfurt am Main" (abgerufen am 30.1.2024)
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