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Frankfurt & München: Erneuter Streik am Flughafen angekündigt – Flugausfälle


München und Frankfurt betroffen
Kabinenpersonal streikt – wieder fallen Flüge aus

Von t-online, son

10.03.2024Lesedauer: 2 Min.
Zwei Flugbegleiterinnen vor einem Flugzeug der Lufthansa: Rund 100.000 Passagiere werden nach Einschätzung der Airline von dem Streik betroffen sein.Vergrößern des BildesZwei Flugbegleiterinnen vor einem Flugzeug der Lufthansa: Rund 100.000 Passagiere werden nach Einschätzung der Airline von dem Streik betroffen sein. (Quelle: Frank Hoermann/SVEN SIMON/imago-images-bilder)
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Der eine Streik ist gerade beendet, da kündigt sich bereits der nächste an. In München und Frankfurt müssen sich Flugreisende am Dienstag und Mittwoch auf Ausfälle einstellen.

Lufthansa-Passagiere in München und Frankfurt müssen sich in der neuen Woche erneut auf Flugausfälle einstellen. Wie die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) am Samstag mitteilte, hat diese alle ihre Mitglieder sowie sämtliche Kabinenmitarbeiter der Lufthansa sowie der Lufthansa-Regionalfluggesellschaft Cityline an den beiden Flughäfen zum Streik aufgerufen.

In Frankfurt sollen demnach am Dienstag, 12. März, zwischen 4 Uhr und 23 Uhr alle Abflüge der Lufthansa bestreikt werden. München ist einen Tag später im gleichen Zeitraum an der Reihe. UFO fordert unter anderem 15 Prozent mehr Lohn bei 18 Monaten Laufzeit, 3.000 Euro Inflationsausgleichsprämie und höhere Zulagen. Zudem will die Gewerkschaft erreichen, dass eine zweite, niedrige Vergütungstabelle bei Lufthansa Cityline "rückabgewickelt" wird.

Lufthansa fordert UFO zum Dialog auf

Sowohl in Frankfurt als auch in München sind zudem Protestmärsche und Kundgebungen an den jeweiligen Streiktagen angekündigt. In der hessischen Metropole ruft UFO die Lufthansa-Beschäftigten dazu auf, vor das Lufthansa Aviation Center (LAC) direkt am Flughafen zu kommen. In der bayerischen Landeshauptstadt soll die Versammlung vor dem Lufthansa Flight Operations Center stattfinden.

Nach Angaben der Lufthansa werden von dem Streik an den beiden Flughäfen voraussichtlich rund 100.000 Passagiere betroffen sein. "Wir bedauern, dass jetzt gestreikt statt verhandelt wird und die Gewerkschaft die Tarifauseinandersetzung ohne Not auf dem Rücken unserer Gäste austrägt", erklärte Lufthansa-Personalchef Michael Niggemann. Man bleibe dialogbereit und fordere die UFO auf, sich wieder mit an den Verhandlungstisch zu setzen.

Zweiter Streik binnen zwei Wochen in München und Frankfurt

Erst in der vergangenen Woche hatten Streiks des Boden- und Sicherheitspersonals der Lufthansa für Flugausfälle an etlichen deutschen Flughäfen gesorgt. So konnten in München nur 10 bis 20 Prozent der ursprünglich geplanten rund 1.000 Starts und Landungen durchgeführt werden. Der Streik dauerte von Donnerstag- bis Samstagmorgen.

Anders als in München wurde der Flughafen in Frankfurt während des Streiks für abfliegende Gäste komplett gesperrt. Grund dafür war, dass dort neben dem Lufthansa-Bodenpersonal auch das Sicherheitspersonal seine Arbeit niedergelegt hatte und dadurch keine Passagierkontrollen möglich waren.

Verwendete Quellen
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