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Hamburg: Mehr Schutz für Obdachlose – Winternotprogramm länger geöffnet


Änderung wegen Kälte
Obdachlose können Winternotprogramm länger nutzen

Von t-online, mkr

01.12.2023Lesedauer: 1 Min.
Ein Mann mit seinem Hund in einer Notunterkunft (Archivbild): Hamburg passt die Öffnungszeiten seiner Notunterkünfte an.Vergrößern des BildesEin Mann mit seinem Hund in einer Notunterkunft (Archivbild): Hamburg passt die Öffnungszeiten seiner Notunterkünfte an. (Quelle: epd/imago images)
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Wegen des winterlichen Wetters in Hamburg wird das Winternotprogramm derzeit verstärkt genutzt. Normalerweise müssen Obdachlose die Unterkünfte tagsüber verlassen. Das kann sich jedoch ändern.

Die Stadt Hamburg hat angesichts der anhaltenden Kälte die Öffnungszeiten des Winternotprogramms für obdachlose Menschen verlängert. Wie die Sozialbehörde mitteilte, bleiben die beiden Standorte Halskestraße und Friesenstraße bis Ende März vier Stunden länger geöffnet – morgens bis 11.30 Uhr und nachmittags ab 15.00 Uhr. Bei Temperaturen unter minus 5 Grad können die Obdachlosen sogar rund um die Uhr in den beiden Unterkünften bleiben.

Die Sozialbehörde erklärte, dass die Öffnungszeiten der Notübernachtungsstätten je nach Wetterlage angepasst werden können. Dafür werde ein Ampelsystem verwendet, das sich an den Warnstufen des Deutschen Wetterdienstes orientiere. "In Situationen, in denen die Lage einen gewissen Beurteilungsspielraum aufweist oder sich zwischen zwei Stufen bewegt, wird dabei grundsätzlich zugunsten des höheren Schutzlevels für die Obdachlosen entschieden", sagte Sprecher Wolfgang Arnhold.

Das Winternotprogramm bietet insgesamt 700 Schlafplätze für obdachlose Menschen an. In der Nacht zum Donnerstag haben laut dem städtischen Unternehmen Fördern & Wohnen 602 Menschen das Angebot genutzt. Die Auslastung lag damit bei 87 beziehungsweise 84 Prozent. Zu Beginn des Winternotprogramms Anfang November war die Nachfrage noch deutlich geringer gewesen, teilweise waren die Plätze nur zur Hälfte belegt.

Verwendete Quellen
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa
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