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Hamburgs Auszubildende sind weniger zufrieden zeigt DGB-Ausbildungsreport


Befragung unter 1.053 Lehrlingen
Hamburgs Auszubildende sind weniger zufrieden

Von t-online, hof

20.02.2024Lesedauer: 2 Min.
25 Prozent der befragten Lehrlinge, die eine Ausbildung zur Kauffrau bzw. Kaufmann für Hotelmanagement machen, sind mit ihrem Job sehr unzufrieden.Vergrößern des Bildes25 Prozent der befragten Lehrlinge, die eine Ausbildung zur Kauffrau bzw. Kaufmann für Hotelmanagement machen, sind mit ihrem Job sehr unzufrieden. (Quelle: Steffen Schellhorn via www.imago-images.de)
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Die Zufriedenheit unter Hamburgs Azubis sinkt. Die Unterschiede sind je nach Ausbildungsberuf teils deutlich.

Immer weniger Lehrlinge in Hamburg sind mit ihrer Ausbildung zufrieden. Das zeigt eine Befragung von insgesamt 1.053 Auszubildenden, die der Deutsche Gewerkschaftsbund zwischen September 2022 und Juli 2023 durchgeführt hat. Zwei Drittel aller Azubis gaben zwar an, mit ihren Lehrstellen zufrieden oder sehr zufrieden zu sein. Deren Zahl sei jedoch rückläufig.

Dabei variiert die Ausbildungszufriedenheit zwischen den Berufen erheblich. Während mehr als 86 Prozent der befragten Mechatroniker, Hafenschiffer und Fachkräfte für Veranstaltungstechnik mit Ihrer Ausbildung zufrieden oder sehr zufrieden sind, trifft dies nur für weniger als die Hälfte der Kaufleute für Hotelmanagement, Einzelhandelskaufleute und Zahnmedizinischen Fachangestellten zu. In diesen Berufen liegt die Zufriedenheit nur bei 31 bis 49 Prozent.

Nur 15,5 Prozent der Betriebe in Hamburg bilden aus

Die Ausbildungszufriedenheit wird dabei von verschiedenen Faktoren maßgeblich beeinflusst. Fast 15 Prozent der Auszubildenden müssen "immer" oder "häufig" ausbildungsfremde Tätigkeiten ausüben. Bei nur einem Drittel sei das "nie" der Fall. Zudem müsse mehr als ein Drittel der Befragten (34,7 Prozent) regelmäßig Überstunden machen. 19 Prozent der betroffenen Auszubildenden müssen dabei sogar mehr als fünf Stunden pro Woche zusätzlich leisten.

Die Befragung zeigt auch: Hamburg weist seit Jahren eine rückläufige Ausbildungsbeteiligung der Betriebe auf. Mit einer Ausbildungsbetriebsquote von 15,5 im Jahr 2021 ist die Hansestadt Schlusslicht der westdeutschen Bundesländer. "Die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber müssen wieder mehr ausbilden", sagt Tanja Chawla, Vorsitzende des DGB Hamburg. Die Hamburger Wirtschaft melde einen erhöhten Fachkräftebedarf und könne auf gut ausgebildete Jugendliche heute wie in Zukunft nicht verzichten, so die Gewerkschafterin. "Und der Staat muss dort gute Rahmenbedingungen schaffen, wo der Markt versagt."

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