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Hamburg: Schrottautos kosten Stadt und Steuerzahler Hunderttausende Euro


Verschrotten statt versteigern
"Diese Verschwendung von Steuergeld muss aufhören"

Von dpa
21.02.2024Lesedauer: 1 Min.
imago images 0412389171Vergrößern des BildesSchrottauto steht am Straßenrand (Archivfoto): Immer wieder werden alte Fahrzeuge in Hamburg abgestellt. (Quelle: IMAGO/Jürgen Ritter)
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Schrottautos werden immer wieder an Hamburgs Straßenrändern zurückgelassen. Für die Fahrzeuge geht es dann in die Schrottpresse – das kostet die Stadt Hunderttausende Euro.

Schrottautos kommen die Stadt Hamburg teuer zu stehen. Fast eine Million Euro hat die Stadt Hamburg in den vergangenen Jahren für die Sicherstellung und Verschrottung auf der Straße abgestellter und abgemeldeter Autos ausgegeben.

Bei der Verschrottung von insgesamt 2.170 solcher Fahrzeuge seien in den Jahren 2019 bis 2023 Kosten in Höhe von 397.000 Euro entstanden. Das teilt der Senat auf eine Schriftliche Kleine Anfrage aus der CDU-Bürgerschaftsfraktion mit. Und das war es noch nicht mit den Kosten: Auch das Abschleppen und Verwahren sichergestellter Autos kostete im selben Zeitraum rund 579.000 Euro.

Seit 2021 keine Versteigerung der Autos mehr

"Schrottautos sind weiterhin ein Problem im öffentlichen Raum Hamburgs", resümierte der umweltpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Sandro Kappe. "2023 wurden mehr als 4.500 Fahrzeughalter dazu aufgefordert, ihre abgemeldeten Autos von den Straßen zu entfernen, 930 der am Fahrbahnrand verbliebenen Fahrzeuge mussten schließlich abgeschleppt werden", sagte er der Deutschen Presse-Agentur.

Kappe kritisierte, dass seit 2021 keine von der Stadt sichergestellten Autos mehr versteigert werden. Laut Senatsantwort wurden mit den Versteigerungen in den Jahren 2019 und 2020 noch Einnahmen in Höhe von 180.000 Euro erzielt. "Der rot-grüne Senat verschrottet scheinbar lieber für viel Geld, anstatt durch mehr Versteigerungen wenigstens noch zusätzliche Einnahmen zu generieren", kritisierte Kappe. "Diese Steuergeldverschwendung muss aufhören!"

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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