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Hamburger Elbtower: HCOB springt ab – Klaus-Michael Kühne verliert Lust


Kühne-Kauf vom Tisch
Wird der Elbtower jetzt endgültig zur Bauruine?

Von t-online, mkr, fbo

21.02.2024Lesedauer: 2 Min.
Der Elbtower in der Hafencity: Seit Monaten wird nicht mehr gebaut, jetzt steht das ganze Projekt vor dem Aus.Vergrößern des BildesDer Elbtower in der Hafencity: Seit Monaten wird nicht mehr gebaut, jetzt steht das ganze Projekt vor dem Aus. (Quelle: Stephan Wallocha/imago-images-bilder)
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Die Pfähle des Elbtowers stehen längst auf festem Boden, doch die Zukunft des Projekts wird immer wackliger. Ein wichtiger Partner macht nicht mehr mit.

Nach einem seit Ende Oktober 2023 andauernden Baustopp, offenen Rechnungen und der höchst problematischen Entwicklung der Signa-Unternehmensgruppe hat sich die Hamburg Commercial Bank (HCOB) von ihrem Mietvertrag zurückgezogen. Ein Sprecher der HCOB teilte mit, dass man bereits im Januar von dem Mietvertrag für Büroflächen im Elbtower "vertragskonform zurückgetreten" sei. Die Sicherheit über entsprechende Bürogebäude müsse gewährleistet sein – etwas, das beim Elbtower nicht mehr gegeben sei.

Diese Entwicklung ist ein schwerer Schlag für das Großprojekt, das eigentlich 245 Meter hoch werden sollte und momentan bei 100 Metern Höhe ruht. Die HCOB war ein wichtiger Mieter und hatte ursprünglich geplant, auf bis zu 13.000 Quadratmeter ihre neue Hauptzentrale zu errichten.

Milliardär Kühne verliert Lust am Hamburger Elbtower

Der Insolvenzverwalter Torsten Martini hat laut "Immobilien Zeitung" nun die Vermarktung der Bauruine übernommen. Er wird dabei von der Signa-Gesellschaft Signa Transactions und dem Maklerhaus CBRE unterstützt. Trotz der Unsicherheiten auf dem Investmentmarkt werde versucht, einen Käufer oder ein Investorenkonsortium zu finden, berichtet die Zeitung weiter.

Darüber hinaus hatte es Hoffnungen gegeben, dass Logistikmilliardär Klaus-Michael Kühne eine Beteiligung am Elbtower in Erwägung ziehen könnte. Doch diese Pläne scheinen durch den Rückzug der HCOB vom Tisch zu sein. Karl Gernandt, Chef der Kühne Holding, äußerte sich dazu im "Spiegel": "Die Rentabilität dieser Immobilie wird erheblich erschwert", was eine "gute und machbare Lösung in weite Ferne rückt". Laut Gernandt habe man leider nicht die nötige Zeit.

Zusätzlich gibt es Berichte über Interesse von anderen großen Playern wie der Bremer Zech Group sowie Überlegungen bezüglich einer Anpassung des Projekts – etwa hinsichtlich Größe oder Nutzungswandel – was neue Bauanträge erforderlich machen würde. Die Commerzbank-Tochter Commerz Real, die ein Viertel am Elbtower hält, glaubt weiter an einen Erfolg: Der Turm werde "eine absolute Topimmobilie" sein.

Verwendete Quellen
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa
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