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Hamburg: Katharinenhof-Villa in Blankenese steht seit Jahren leer – wieso?


Seit 15 Jahren
Verfällt der Prachtbau? Villa steht in Blankenese leer

Von t-online, nh

25.02.2024Lesedauer: 2 Min.
imago images 0245071923Vergrößern des BildesHäuser türmen sich in Blankenese (Archivfoto): Ein besonders geschichtsträchtiges Haus im Edel-Stadtteil verkommt. (Quelle: IMAGO/imageBROKER/Siegfried Kuttig)
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Ein Baudenkmal in bester Elbhang-Lage steht seit rund 15 Jahren leer. Die Rede ist vom Herrenhaus Katharinenhof in Blankenese. Doch woran liegt das?

Seit fast 200 Jahren steht das eindrucksvolle Gebäude im Baurspark in Blankenese: das Herrenhaus Katharinenhof. Das klassizistische Gebäude befindet sich bereits seit 1940 unter Denkmalschutz – hier gastierten bereits Monarchen. Doch die edle Vergangenheit kann man nur noch erahnen. Heute ist die Villa von einem Bauzaun umringt, hier und da sind Graffiti zu sehen.

Rückblick: Nach einer Sanierung des Gebäudes in den 50ern bezog das Ortsamt Blankenese das Herrenhaus. Bis 2005 hatte es dort seinen Sitz, vier Jahre später wurde es an einen Unternehmer verkauft. Die Pläne klangen traumhaft. Und das blieben sie auch – ein bloßer Traum. Das Versprechen, ein "Center of Excellence" zu kreieren, verblasste. Weder die angekündigten Apartments noch die Tagungsräume zogen in die Villa.

Holzzerstörender Pilz lässt Kosten steigen

Die Stadt verklagte den Unternehmer schließlich. Am Leerstand änderte das nichts. Gegenüber der "Hamburger Morgenpost" sprach der damalige Eigentümer schließlich von einer enormen Kostensteigerung im Inneren. Unter anderem Hausschwamm wurde bei der Sanierung festgestellt – ein holzzerstörender Pilz.

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Für 4,5 Millionen Euro wurde das Herrenhaus schließlich 2022 erneut verkauft. Laut "Mopo" habe der neue Eigentümer zugesagt, ab Baugenehmigung innerhalb von zwei Jahren zu sanieren. Im Anschluss solle das Gebäude an mindestens zehn Tagen im Jahr der Öffentlichkeit zugänglich sein. Doch derzeit rührt sich in der Villa noch immer nichts. Wieso?

Künstler sollen im Nebenhaus einziehen

Unter anderem das Thema Brandschutz verkompliziere laut dem "Hamburger Abendblatt" derzeit die bürokratischen Abläufe. Denn es benötige einen zweiten Fluchtweg, was wegen des Denkmalschutzes nur schwer umzusetzen sei. Wie das Bezirksamt Altona auf Anfrage des Abendblatts mitteilt, handele es sich um ein "vergleichsweise komplexeres Verfahren".

Sollte dem Bau schließlich nichts mehr im Weg stehen, könnten im Haupthaus ein Ausstellungsort, Bürofläche und ein Gastronomiebetrieb entstehen. Im Nebenhaus seien Wohnungen für drei bis vier Künstlerinnen und Künstler geplant. Diesen stünde dort nach Abendblatt-Informationen eine "temporäre Residenz" mit Atelierfläche zur Verfügung.

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