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Hamburg: Umweltverbände BUND und Nabu klagen gegen Bau der A26-Ost


Autobahnprojekt bei Hamburg
Umweltverbände klagen gegen Bau der A26-Ost

Von dpa
27.02.2024Lesedauer: 2 Min.
Blick auf ein Protestplakat mit der Aufschrift "R.I.P. A26 Ost. Moorburg" (Archivbild): Es hängt an einem Baum im Stadtteil Moorburg.Vergrößern des BildesBlick auf ein Protestplakat mit der Aufschrift "R.I.P. A26 Ost. Moorburg" (Archivbild): Es hängt an einem Baum im Stadtteil Moorburg. (Quelle: Marcus Brandt/dpa)
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Im Hamburger Hafen und im Süden der Stadt erhofft man sich durch die A26-Ost Verkehrserleichterungen. Umweltverbände sehen das anders und gehen dagegen vor.

Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) und der Naturschutzbund (Nabu) haben eine Klage gegen den Bau des ersten Abschnitts der umstrittenen A26-Ost Autobahn bei Hamburg-Moorburg eingereicht. Dies hatten die Umweltorganisationen bereits im Voraus angekündigt. Die Klage wurde offiziell beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig eingereicht, wie die Verbände am Dienstag bekannt gaben. Sie prüfen zudem die Möglichkeit, einen Eilantrag zu stellen, um "irreversible Schäden an der Natur zu verhindern."

Die geplante A26-Ost, auch als "Hafenpassage" bekannt, stellt eine Verlängerung der aus Niedersachsen kommenden A26-West dar und soll bei Hamburg-Stillhorn an die Autobahn A1 anschließen. Teil des Projekts ist der Bau einer neuen Brücke über die Süderelbe sowie ein 1,5 Kilometer langer Lärmschutztunnel im Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg.

BUND und Nabu: Bau der A26-Ost "absolut verantwortungslos"

BUND und Nabu argumentieren, es gäbe keinen ausreichenden Bedarf für das knapp zehn Kilometer lange Autobahnstück. Sie heben hervor, dass die Planung wichtige Umweltaspekte vernachlässigt habe. Durch den Bau würden etwa 150 Hektar Naturfläche verschwinden und über 750 Bäume gefällt werden müssen – ein Vorgehen, das sie in Anbetracht der aktuellen Klimakrise und des Artensterbens als "absolut verantwortungslos" betrachten.

"Es geht dabei um nicht weniger als den Erhalt unserer Lebensgrundlage, denn dieses Projekt hat massive Auswirkungen auf Klima und Natur und muss daher mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln überprüft werden", erklärten die Umweltverbände. Sie betonen weiterhin: "Neue Infrastruktur sollte nur noch dann gebaut werden, wenn sie in einer klimaneutralen Zukunft gebraucht werde." Nach ihrer Ansicht gehört "eine weitere Autobahn definitiv nicht dazu."

Die Hamburger Wirtschaftsbehörde hat den Planfeststellungsbeschluss zum Bau Ende des vergangenen Jahres erlassen. Nach Angaben der Projektgesellschaft Deges bezieht sich dieser Beschluss auf einen zwei Kilometer langen Abschnitt vom künftigen Autobahnkreuz Hamburg-Hafen an der A7 bis hin zur geplanten Anschlussstelle Hamburg-Moorburg.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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