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Gespinstmotten in Hamburg: Was sind die weißen Netze an Büschen und Bäumen?


Durch den Klimawandel begünstigt
Was sind das für Netze an den Bäumen in Hamburg?

Von t-online, dpa, nh

29.05.2024Lesedauer: 1 Min.
imago images 0477960238Vergrößern des BildesNetze von Gespinstmotten auf einem Strauch (Archivfoto): In Hamburg und Umgebung sieht man die benetzten Büsche immer mal wieder. (Quelle: IMAGO/Volker Hohlfeld/imago)
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Am Wegesrand entdecken Hamburger derzeit wieder häufiger weiß benetzte Sträucher und Bäume. Dieses Tier steckt dahinter.

Naht der Sommer, entdeckt man sie in Hamburg und Umgebung immer wieder: benetzte Büsche, Sträucher und Bäume. Doch sind die Raupen, die dafür verantwortlich sind, gefährlich?

Hinter den weißen Netzen steckt die sogenannte Gespinstmotte. Zwischen Ende Mai und Anfang Juni erreicht der Nachwuchs der Motten seine letzte Raupenphase. Dann steige der Appetit, teilt ein Nabu-Sprecher mit. Die weißen Gespinste der Tiere breiten sich in der Natur aus, bis schließlich die Falter schlüpfen.

Gespinstmotten sind etwa 10 Millimeter große Schmetterlinge, die zu den Nachtfalten gehören. Ihre Eier legen sie an dünnen Zweigen ab.

Verwechslungsgefahr mit dem Eichenprozessionsspinner

Für Menschen sind die Raupen völlig ungefährlich. Anders ist es beim Eichenprozessionsspinner. Brennhaare seines Nachwuchses können unter anderem allergische Reaktionen hervorrufen können. Immer wieder kommt es vor, dass die Netze der Gespinstmotte mit denen des Eichenprozessionsspinners verwechselt werden. Diese lassen sich jedoch ausschließlich auf Eichen nieder.

Zuletzt ärgerten sich Hobbygärtner in Jork bei Hamburg über die Raupen der Gespinstmotte, die sich an ihren Apfelbäumen bedienten. Die Raupen fressen sich durch Blätter, nagen Äpfel an und gehen auch auf Ziergehölze. Das Ergebnis: Blattverlust, Ernteausfälle und verringertes Wachstum der Pflanzen.

Die Hamburger Gesundheitsbehörde erklärt, dass sich in den meisten Fällen die Populationen innerhalb kurzer Zeit von selbst regulierten, sodass auf eine Bekämpfung fast immer verzichtet werden könne. An ausgewählten, besonders intensiv genutzten Stellen könne der Befall mit einem scharfen Wasserstrahl bekämpft werden, rät die Stadt Hamburg.

Verwendete Quellen
  • Schriftliche Anfrage beim Nabu Niedersachsen vom 29. Mai 2024
  • Mit Material der Nachrichtenagentur Dpa
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