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Hamburg: HSV-Handballer gewinnen Streit um Bundesliga-Lizenz


Verein gewinnt Lizenzstreit
"Überglücklich": HSV Hamburg spielt in der Bundesliga

Von t-online, fbo

05.06.2024Lesedauer: 2 Min.
Großer Jubel bei Hamburgs Handballern (Archivbild): Der HSVH hat am Mittwoch endgültig die Lizenz für die Bundesliga bekommen.Vergrößern des BildesGroßer Jubel bei Hamburgs Handballern (Archivbild): Der HSVH hat am Mittwoch endgültig die Lizenz für die Bundesliga bekommen. (Quelle: IMAGO/Eibner Pressefoto/Marcel von Fehrn)
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Jetzt ist die Rettung perfekt: Der HSV Hamburg bleibt in der Handball-Bundesliga. Der Verein hat die geforderte Millionensumme für die Lizenz rechtzeitig überwiesen.

Die Handballer vom HSV Hamburg dürfen weiter in der Bundesliga spielen. Dies teilte der Ligenverband HBL am Mittwoch mit. Die geforderte "finanzielle Sicherheitsleistung" für eine Lizenz sei fristgerecht auf einem HBL-Konto eingegangen, die Vorgaben des Schiedsgerichts sind damit erfüllt. Der NDR berichtete von der Zahlung einer Summe von rund drei Millionen Euro.

"Wir sind alle überglücklich und sehr erleichtert, dass sich nun alles zum Guten gewendet hat und wir jetzt endlich abschließende Gewissheit haben, dass wir die Lizenz für die kommende Saison sicher haben", sagte HSVH-Geschäftsführer Sebastian Frecke. Der Verein habe das Geld schon am Dienstagvormittag und damit "bereits weit vor Ablauf der Frist" an die Liga überwiesen.

HSV Hamburg bleibt Erstligist – Konkurrent legt Klage ein

Die HBL hatte den Hamburgern die Lizenz für die kommende Spielzeit zunächst verwehrt. Ein unabhängiges Schiedsgericht entschied dann aber letztinstanzlich aufgrund eines Formfehlers für den Verein und öffnete dem HSV noch eine Hintertür. Bis Mittwoch müsse der Klub eine "zusätzliche Sicherheitsleistung zur Abdeckung des Risikos zukünftig möglicherweise entstehender finanzieller Risiken" erbringen, um die Spielberechtigung endgültig zu erhalten. Diese Bedingung wurde nun erfüllt.

Das juristische Nachspiel zur Bundesliga-Saison ist damit allerdings noch nicht beendet. Der Bergische HC, der als Tabellen-17. sportlich abgestiegen ist, aber vom Lizenzentzug der Hamburger ausgegangen war, hat ebenfalls das Schiedsgericht angerufen. Die Entscheidung pro HSVH sei "nicht nachvollziehbar" und "irregulär", der BHC will als Erstligist bestätigt werden.

Sollte der BHC mit seiner Klage durchkommen, wird die Bundesliga in der kommenden Saison mit 19 statt der planmäßigen 18 Mannschaften starten. Eine endgültige Entscheidung wird im Schiedsgerichtsverfahren am 14. Juni erwartet.

Der BHC hatte außerdem mit Eilanträgen versucht durchzusetzen, dass die HBL bis zum Abschluss der eigenen Klage keine Entscheidungen, die das Lizenzierungsverfahren des HSV Hamburg betreffen, fallen dürfe. Dies habe das Schiedsgericht "uneingeschränkt" zurückgewiesen, teilte die Liga mit.

Verwendete Quellen
  • Mit Material der Nachrichtenagentur SID
  • HSV Hamburg: Mitteilung vom 5. Juni 2024
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