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NDR-Streik wegen Gehaltsforderung: Beliebte Sendung könnte betroffen sein


Störungen im Programm
Streik beim NDR: Beliebte Sendung betroffen


Aktualisiert am 11.06.2024Lesedauer: 2 Min.
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Streik beim NDR (Archivbild): Der Arbeitskampf wirkt sich auf das Sendeprogramm aus. (Quelle: IMAGO/imago)

Kameraleute, Techniker und Co. streiken am Dienstag beim NDR. Welche Auswirkungen der Arbeitskampf auf das Programm hat.

Ein Teil der Belegschaft des NDR legt am Dienstag seine Arbeit nieder. Das führt zu Personalengpässen und könnte Änderungen im Programm mit sich ziehen.

Der letzte Tarifvertrag lief im Dezember 2023 aus. Jetzt fordern die Mitarbeiter höhere Gehälter. "Grundsätzlich sind alle Berufsgruppen betroffen", erklärt Björn von Mateffy t-online am Telefon. Er ist der stellvertretende Vorsitzende der Betriebsgruppe der Vereinigung der Rundfunk-, Film- und Fernsehschaffenden (VRFF) im NDR.

Streik beim NDR: Programm-Einschränkungen möglich

Der NDR versuche die Auswirkungen im Programm so gering wie möglich zu halten. Es ist zum Beispiel möglich, dass das Programm des "Hamburg Journals" heute Abend nicht gesendet wird.

Der Sender teilt schriftlich mit: "Über Änderungen im Sendeablauf informiert der NDR in seinen Programmen, auf NDR.de in der Programmvorschau sowie im Videotext."

Leichtathletik-WM betroffen: Bild könnte ruckeln, Ton haken

Viel mehr Einfluss wird der Streik wohl auf die Berichterstattung der Leichathletik-EM haben. Die ARD berichtet von 9 Uhr bis 15 Uhr live aus Rom.

Aufgrund des Streiks würden verschiedenen Zuspielungen und Schalten nicht stattfinden. "Es kann zu Ton- und Bildproblemen kommen", teilt Mattefy mit.

NDR-Mitarbeiter fordern 10,5 Prozent mehr Lohn

Seit 15 Jahren orientieren sich die Gehälter des NDR an denen des Öffentlichen Diensts. Die Mediengewerkschaft VRFF fordert 10,5 Prozent mehr Lohn für ihre Mitglieder, mindestens aber 500 Euro mehr pro Monat. Auszubildende, Studierende und Praktikanten sollen 200 Euro mehr Lohn erhalten.

Der Streik soll von Dienstag, 10.30 Uhr, bis Mittwoch, 1.30 Uhr, stattfinden. Sollten die zeitgleichen Tarifverhandlungen am Dienstag erfolgreich verlaufen, wolle man unverzüglich zum normalen Betrieb übergehen.

Verwendete Quellen
  • Telefonat mit Björn von Mateffy am 11. Juni 2024
  • vrffimndr.de: "Warnstreikaufruf im Norddeutschen Rundfunk"
  • Presseanfrage per E-Mail beim NDR vom 11. Juni 2024
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