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Hamburg: Wo bleibt der Sommer? Wetter-Prognose ist ernüchternd


Zwischen Sonne satt und Unwettern
Wie wird der Sommer 2024 in Hamburg?


Aktualisiert am 03.07.2024Lesedauer: 3 Min.
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Wasserspaß auf der Alster: Im vergangenen Jahr gab es im Juni deutlich höhere Temperaturen. (Quelle: Marcelo Hernandez / FUNKE Foto Services/imago)

Der Sommer 2024 macht derzeit keinen Spaß: Es ist kalt und regnet viel. Bleibt das jetzt so? Experten überraschen mit ihrer Wettervorhersage.

Die Wetterexperten des Deutschen Wetterdienstes beschreiben es so: "Am Rande mehrerer Tiefdruckgebiete über Nordeuropa fließt mit einer westlichen Strömung zunehmend kühle Meeresluft nach [...] Hamburg." Dabei gestalte sich das Wetter in den kommenden Tagen wechselhaft." Kurz gesagt: Es ist fies da draußen. Und die Prognose für die kommenden Tage sieht auch nicht besser aus.

Nachts knapp zweistellig, am Tage Regen und Schauer: Der Sommer legt eine mal wieder eine Pause ein – nach einem enormen Auftakt. Der Mai war ein Rekordmonat im Norden. Der mit 16,5 Grad deutlich zu warme und mit 270 Stunden auch sehr sonnige Mai 2024 habe auch sieben Sommertage gehabt, urteilen die Experten.

Am 16. Mai sei mit 27,1 Grad der wärmste Tag in Hamburg 2024 gewesen. "Dagegen waren Niederschlagstage anfangs seltener, häuften sich aber mit der zweiten Monatshälfte und wurden intensiver", so der Deutsche Wetterdienst. "Am Ende wurden fast 100 Liter pro Quadratmeter (Referenzwert: 58 Liter pro Quadratmeter) gemeldet, was ein Plus von über 70 Prozent bedeutet."

Wie wird der Sommer 2024 in Hamburg?

Diese Wetterlage hält sich hartnäckig. Doch wie geht's weiter? War's das mit dem Sommer? Meteorologen tun sich mit langfristigen, konkreten Prognosen schwer. Wie sich Großwetterlagen aufbauen, ist nicht immer absehbar. Doch Trends sind heute schon erkennbar.

In den Regionen am südlichen Mittelmeer und in Nordafrika werden schon Temperaturen weit über 40 Grad erreicht. Dreht die Strömung, die aktuell noch kalte Luft aus Skandinavien zu uns schaufelt, auf südliche Richtung, gelangt die Hitze zu uns. Von diesen Strömungen konnte zuletzt die Südosthälfte Deutschlands profitieren, die Temperaturen waren dort am vergangenen Wochenende deutlich höher.

Warm und nass

Ärgerlich: Der Norden wird laut "wetter.de" zunächst nicht von den hohen Temperaturen im Süden Europas profitieren. Die warmen Luftmassen konzentrieren sich auf den Süden. In Hamburg wird die 20-Grad-Marke zu Juli-Start gar nicht erreicht. Dazu regnet es zum Wochenstart.

Das Problem in diesem Sommer: Das Wetter ist sehr unbeständig. Zum einen ziehen viele Tiefs über Europa, zum anderen sind die Meere, vor allem der Atlantik, zu warm und so gelangt mehr Feuchtigkeit zu uns. Das bedeutet: Wenn es wärmer wird, wird es auch schwül. Und dann drohen heftige Hitzegewitter und sehr viel Regen in sehr kurzer Zeit.

Wechselhaft mit Unwettern

Laut dem Portal "wetter.de" kann man zumindest den Frühsommer abhaken. Es ist einfach zu kühl. Zum Vergleich: Im Juni 2023 lag die durchschnittliche Temperatur bei 18,7 Grad. Diesen Wert wird die Hansestadt in diesem Jahr kaum erreichen.

Insgesamt müssen sich die Hanseaten auf einen deutlich wechselhaften Sommer einstellen. Das Portal "Wetterprognose-Wettervorhersage.de" erwartet eine instabile Wetterlage, die sommerliche oder gar hochsommerliche Temperaturen zwar nicht ausschließt, nur seien sie eben nicht beständig. Es stehe ein zu warmer und unbeständiger Sommer bevor. Für den Juli sieht das Portal "wetter.de" einen deutlich zu kühlen Monat auf uns zukommen.

Endlich Sommer!

Aber: Es gibt noch Hoffnung. So könnte ab August sich das Wetter grundlegend ändern, heißt es bei "wetter.de": Für den Spätsommer sehen die experimentellen Langfristprognosen einen Wetterwechsel. Der August wird wärmer und trockener als üblich berechnet. "Das könnte das große Sommerhoch werden", heißt es weiter.

Der September könnte sich dem anschließen. In den vergangenen Jahren mauserte sich besonders die erste Hälfte des Monats zum Sommer, wenn nicht sogar Hochsommer.

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