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Elbtower Hamburg: Immobilienmogul Dieter Becken sucht Investoren und Mieter


Insolvenzverwalter prüft Angebote
Elbtower-Rettung: Immobilienmogul sucht Partner und Mieter

Von t-online, mkr

18.06.2024Lesedauer: 2 Min.
Der Elbtower-"Stummel" in der Hafencity: Der Immobilienentwickler Dieter Becken plant, das Gebäude im Sommer 2025 weiterzubauen.Vergrößern des BildesDer Elbtower-"Stummel" in der Hafencity: Der Immobilienentwickler Dieter Becken plant, das Gebäude im Sommer 2025 weiterzubauen. (Quelle: imagebroker/imago-images-bilder)
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Dieter Becken will den Elbtower in Hamburg retten und sucht dafür Investoren. Nach seinen Schätzungen werden 500 Millionen Euro für die Fertigstellung benötigt.

Seit mehr als sieben Monaten wird am Elbtower in Hamburg nicht mehr gearbeitet. Der Rohbau des Hochhauses an den Elbbrücken ist nach der Insolvenz des ursprünglichen Investors Signa ins Stocken geraten. Als potenzieller Retter hat sich kürzlich Dieter Becken ins Spiel gebracht. Um das Millionenprojekt fertigzustellen, benötigt der Hamburger Immobilienunternehmer jedoch dringend Partner und Mieter.

"Für mich wäre der Elbtower ein Glücksgriff", sagte Becken in einem Interview mit dem NDR. Der Hamburger hat nach eigenen Angaben bereits fünf Hochhäuser in der Hansestadt gebaut und sieht sich gut gerüstet, das Projekt zu stemmen. "Ich weiß mit den Kosten umzugehen", sagte er.

Dieter Becken beziffert Kosten auf 500 Millionen Euro

Um genügend Kapital zusammenzubekommen, verhandelt Becken aktuell mit möglichen Investoren. Der Unternehmer geht davon aus, dass bis zu 500 Millionen Euro noch in das Bauprojekt investiert werden müssten. Dafür will er ein Bieter-Konsortium zusammenstellen. "Ich habe gute Hoffnung, dass sich unsere Investoren, mit denen wir sprechen, überzeugen lassen und wir diese Abschlüsse in den nächsten Wochen hinbekommen", sagte Becken zum NDR.

Damit sich das Projekt refinanziert, braucht der Bau-Entwickler aber auch Mieter. Er führt nach eigenen Angaben bereits Gespräche mit zwei Interessenten, die insgesamt 40.000 bis 45.000 Quadratmeter Fläche mieten könnten. Das wären etwa 35 bis 40 Prozent der Gesamtfläche des Gebäudes. "Der Rest sind Büroflächen im oberen Teil des Elbtowers, die unserer Meinung nach sehr gut vermietbar sind. Dafür würden wir ganz sicher in der Bauzeit Mieter finden", so Becken zum NDR.

Interesse aus dem In- und Ausland am Elbtower

Neben Becken gibt es laut NDR offenbar einen weiteren Interessenten aus Deutschland. Auch ein US-Unternehmen soll bei dem Projekt, das einmal den krönenden Abschluss der Hafencity bilden soll, mitbieten. "Mir liegt bisher rund eine Handvoll Kaufangebote aus dem In- und Ausland vor", bestätigte der Insolvenzverwalter des Elbtowers, Torsten Martini, dem Sender.

Bis zum Herbst sollen die Kaufverträge unterschrieben werden. Spätestens zum Jahresende soll der Verkaufsprozess dann abgeschlossen sein. Becken hofft, im Sommer 2025 weiterbauen zu können – vorausgesetzt, der Insolvenzverwalter erteilt seinem Bieter-Konsortium den Zuschlag.

Verwendete Quellen
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