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Hamburg: Liegewiese an der Elbe wegen Giftstoffen im Boden gesperrt


Hamburg sperrt Liegewiese an der Elbe wegen Giftstoffen

Von t-online, dpa, mkr

09.05.2022Lesedauer: 1 Min.
Ein Schild mit der Aufschrift Naturschutzgebiet (Symbolbild): Die Stadt Hamburg sperrt eine schadstoffbelastete Liegewiese.Vergrößern des BildesEin Schild mit der Aufschrift Naturschutzgebiet (Symbolbild): Die Stadt Hamburg sperrt eine schadstoffbelastete Liegewiese. (Quelle: H. Bode/imago-images-bilder)
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Nichts mit Sonnenbaden an der Dove-Elbe: Die Hamburger Umweltbehörde sperrt die Liegewiese am Tatenberger Deich. Grund sind verschiedene giftige Schadstoffe im Boden.

Die Liegewiese am Tatenberger Deich hinter dem Wasserpark Dove-Elbe ist ab sofort gesperrt. Das teilte die Umweltbehörde in Hamburg mit. Grund seien Gift und krebserregende Stoffe im Boden. Das rund zwei Hektar große Gelände müsse grundsaniert werden.

Bohrungen hätten ergeben, dass sich unter der Wiese, die vor mehr als 50 Jahren mit Spülgut aufgefüllt wurde, Arsen, Schwermetalle und krebserregende Benzo(a)pyren befänden. Mit zunehmender Tiefe steige die Schadstoffbelastung.

Schadstoffe bereits vor einigen Jahren festgestellt

Das Spülgut stammt nach Einschätzung der Umweltbehörde aus den Flüssen Alster und Bille. "Mit dem belasteten Schlick wurde das Gelände, das heute in einem Landschaftsschutzgebiet liegt, von 1968 bis 1971 verfüllt und um etwa einen dreiviertel Meter erhöht", heißt es in der Mitteilung.

Erstmals entdeckt worden seien die Bodenbelastungen bereits 2016 im Zusammenhang mit der Olympiabewerbung Hamburgs. Damals seien die geplanten Sportstätten untersucht worden: darunter auch die an der Regattastrecke der Dove-Elbe liegende Freifläche.

Liegewiese in Hamburg soll eingezäunt werden

Um Ausdehnung, Tiefe und Aufbau des Spülfeldes zu erkunden, ließ die Umweltbehörde das Gebiet näher untersuchen. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass auch aus tiefer gelegenen Bereichen das höher belastete Bodenmaterial an die Oberfläche der Liegewiese verlagert werde, so die Behörde. Dazu könnten beispielsweise grabende Tiere beitragen.

Um eine Gefährdung durch den Direktkontakt mit dem Boden zu vermeiden, werde ein Betreten der Liegewiese mittels Einzäunung unterbunden. Zunächst aber wird die Liegewiese per Absperrband markiert. Bis wann die Fläche saniert werden soll, wurde nicht mitgeteilt.

Verwendete Quellen
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