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Prozess: Hannover 96 wirft Vereinsboss Martin Kind 102 Verstöße vor


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Hannover 96 wirft Martin Kind 102 Verstöße vor

Von dpa, t-online, pas

Aktualisiert am 07.10.2022Lesedauer: 2 Min.
Hannover 96-Geschäftsführer Martin Kind (Archivbild): Der Stammverein von Hannover 96 wirft dem Unternehmer zahlreiche Verstöße vor.
Hannover 96-Geschäftsführer Martin Kind (Archivbild): Der Stammverein von Hannover 96 wirft dem Unternehmer zahlreiche Verstöße vor. (Quelle: Joachim Sielski via www.imago-images.de/imago images)
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Der Prozess um Hannover 96-Boss Kind geht in die nächste Runde. Vor dem Prozess am Landgericht hat der Verein eine lange Liste mit Vorwürfen eingereicht.

Das Landgericht Hannover hat für den kommenden Dienstag eine mündliche Verhandlung zwischen dem Profi-Geschäftsführer Martin Kind und dem Stammverein Hannover 96 angesetzt. Konkret wirft der Verein dem Gesellschafter Martin Kind vor, in 102 Fällen gegen Vereinbarungen verstoßen haben. Zuvor hatte "Bild" über die Vorfälle berichtet.

Kind war im Juli als Geschäftsführer der Hannover 96 Management GmbH abgesetzt worden und hatte dagegen geklagt. Der 78 Jahre alte Unternehmer erwirkte im August bereits eine einstweilige Verfügung, dass er bis zum Hauptsacheverfahren weiter als Geschäftsführer des Zweitligisten tätig sein darf. Doch die bei Gericht eingereichte fünfseitige Liste umfasst neue Vorwürfe, die der Öffentlichkeit bislang nicht bekannt waren.

Um welche Vorwürfe geht es?

Unter anderem wirft der Verein dem 96-Boss laut "Bild"-Recherche vor, sich nicht an Weisungen gehalten zu haben. So sollen 500.000 Euro für die Verpflichtung von Trainer Leitl ohne Freigabe durch den Verein geflossen sein. Auch die Verpflichtung der Nachwuchstrainer Stendel und Lottner sollen am Verein vorbeigeschoben geworden sein.

Zudem soll die Investorengesellschaft vertraglich vereinbarte Fördersummen in mehreren Fällen bis zu acht Wochen verspätet an den Stammverein gezahlt haben. Außerdem hätte die Profigesellschaft zeitweise private Spenden von Hannover 96-Spielern ohne Absprache mit vertraglich zugesicherten Förderungen verrechnet, die die 96-Profis eigentlich gespendet hatten, um coronabedingtes Kurzarbeitergeld der Vereinsmitarbeiter aufzustocken.

Der Verein werfe der Profigesellschaft außerdem vor, vereinbarte Leistungen ohne vertragliche Basis ab dem Jahr 2019 plötzlich in Rechnung gestellt zu haben. Unter anderem gehe es um die Nutzung von Trainingsplätzen oder die Nutzung der gemeinsamen Website "hannover96.de". Auch hier gehe es um Rechnungen über mehrere Tausend Euro.

Wann findet der Prozess statt?

Regelmäßig sollen die vertraglich vereinbarten Fördersummen (75.000 Euro/Quartal) der Profi-Sparte an den e.V. zu spät gezahlt worden sein. Teilweise mit sechs bis acht Wochen Verzögerung.

Diese öffentliche Zivilverhandlung beginnt nun am 11. Oktober um 11.30 Uhr ungeachtet der Tatsache, dass der Hannover 96 e.V. beim Oberlandesgericht Celle noch eine Berufung gegen die einstweilige Verfügung eingelegt hat.

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Verwendete Quellen
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa
  • landgericht-hannover.niedersachsen.de: Mitteilung des Landgerichts vom 7. Oktober 2022
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  • Patrick Schiller ist t-online Regio Redakteur in Hannover.
Von Patrick Schiller
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