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Bahn bereitet Bergungsarbeiten vor: Weiter Reisechaos nach Güterzugunfall


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Reisechaos hält nach Güterzugunfall weiter an

Von dpa
Aktualisiert am 26.11.2022Lesedauer: 1 Min.
Zwei Güterzüge liegen nach einer Kollision an der Bahnstrecke im Landkreis Gifhorn (Luftaufnahme): Nach dem Unfall müssen sich Bahnfahrer tagelang auf Einschränkungen einstellen.
Entgleiste Waggons nach der Kollision im Landkreis Gifhorn: Auch über eine Woche danach müssen sich Bahnreisende noch auf Einschränkungen einstellen. (Quelle: Bundespolizeiinspektion Hannover/dpa)
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Vor neun Tagen krachten zwei Züge auf der Strecke zwischen Hannover und Berlin zusammen. Jetzt erst ist die Unfallstelle für Bergungsarbeiten freigegeben.

Nach dem schweren Güterzugunfall auf der wichtigen Strecke zwischen Hannover und Berlin hat die Feuerwehr die Unfallstelle in der Nähe von Leiferde freigegeben. Tagelang hatte das Abpumpen des gefährlichen Propangases aus den havarierten Kesselwagen gedauert.

Eine Bahnsprecherin sagte am Samstag: "Nachdem die Feuerwehr abgerückt ist und die Unfallstelle freigegeben hat, beginnen wir jetzt direkt damit, schweres Gerät und Kräne zur Unfallstelle heranzuführen." Die Baustelle für die Räumungs- und Bergungsarbeiten sowie für die Instandsetzung werde eingerichtet.

Weiterhin Zugausfälle und Verspätungen

Am 17. November hatte frühmorgens ein Güterzug bei Leiferde (Niedersachsen) an einem Signal gehalten, ein folgender Güterzug fuhr auf. Der auffahrende Zug bestand aus 25 mit explosivem Propangas gefüllten Kesselwaggons. Vier Waggons kippten bei der Kollision um. Nach dem Unfall wurde das gefährliche Gas von Spezialkräften der Feuerwehr abgepumpt und teilweise auch abgefackelt.

Reisende müssen sich vorerst weiter auf Zugausfälle und Verspätungen einstellen. Zuletzt war die Deutsche Bahn davon ausgegangen, dass es noch bis voraussichtlich Mitte Dezember längere Reisezeiten, Einschränkungen und Umleitungen auf der Ost-West-Route geben könnte. Betroffen sind beispielsweise die ICE-Züge zwischen Berlin und Nordrhein-Westfalen.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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  • Patrick Schiller ist t-online Regio Redakteur in Hannover.
Von Patrick Schiller
Feuerwehr

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