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Klimaaktivisten kapern VW-Autozug bei Wolfsburg


Klimaaktivisten kapern VW-Autozug

Von t-online, cch

Aktualisiert am 07.03.2023Lesedauer: 1 Min.
Störaktion: Klimaaktivsten haben in Wolfsburg einen Autozug in Beschlag genommen.
Störaktion: Aktivsten haben in Wolfsburg einen Autozug in Beschlag genommen. (Quelle: Jannis Große)
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Klimaaktivisten haben wieder VW ins Visier genommen. In Wolfsburg stoppten sie einen Zug, der Neuwagen des Autobauers geladen hatte.

Klimaaktivisten haben am Dienstagnachmittag in Wolfsburg einen VW-Autozug gekapert und mit Spruchbändern behangen. Sie wollten auf die Verantwortung der Autoindustrie in der globalen Klimakrise hinweisen, sagte einer der Organisatoren der dpa. Rund 15 Aktivisten begannen ihre Aktion gegen 13.30 Uhr, wie eine Sprecherin der Polizeiinspektion Wolfsburg-Helmstedt t-online sagte.

Die Klimaaktivisten blockierten demnach einen Zug mit Neufahrzeugen von VW. Dieser war vom VW-Werk Richtung Fallersleben unterwegs. Auf der Zugbrücke auf Höhe der Mittellandkanalbrücke Tappenbecker Landstraße stellten sich die Aktivisten auf den Zug.

Klimaaktivisten behängen Zugbrücke mit Transparenten

Rund 15 Klimaaktivisten haben am Dienstag einen Zug mit Neuwagen gekapert.
Klimaaktivisten haben am Dienstag einen Zug mit Neuwagen gekapert: Durch ihr Transparent wurden die Autos zur Straßenbahn. (Quelle: Jannis Große)

Ein riesiges Transparent über den Autos auf dem Zug ließ das Gespann wie eine Straßenbahn aussehen; mit diesem forderten die Männer und Frauen eine autofreie Stadt. Auf einem weiteren stand: "Autos zu Kuchenblechen". Die Aktivisten brachten auch an der Zugbrücke Banner an. Auf diesen war beispielsweise "Autobahnbau stoppen – VW vergesellschaften" zu lesen. Statt Autos solle VW künftig Fahrzeuge für öffentliche Verkehrsmittel herstellen, so die Aktivisten. Zudem wurden bessere Arbeitsbedingungen für die dort Beschäftigten gefordert – "plus Umschulungsprogramme für alle, die auf diese Berufe umsteigen wollen".

Die Polizei ist vor Ort und hat mittlerweile die Spruchbänder entfernt. Die Teilnehmer wurden vom Zug geholt. Welche Gruppierungen genau hinter der Aktion stecken, ist noch unklar.

Die Polizei ermittelt, ein Strafantrag wegen Hausfriedensbruchs von VW liege vor. Möglicherweise könnten Eingriff in den Bahnverkehr und Sachbeschädigung dazukommen. Vor dem Hauptbahnhof in Wolfsburg gab es zeitgleich zur Aktion auf dem Autozug eine Kundgebung.

Verwendete Quellen
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa
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