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Mehr als 200 Menschen gehen gegen Armut auf die Straße

Hannover  

Mehr als 200 Menschen gehen gegen Armut auf die Straße

17.09.2021, 14:31 Uhr | dpa

Mehr als 200 Menschen haben in Hannover gegen die wachsende Armut auch in Niedersachsen demonstriert. Mit Trillerpfeifen, bunten Luftballons und Transparenten mit Aufschriften wie "Kinderarmut ist Familienarmut", "Pflege darf nicht arm machen", "Mehr Jobs für Menschen mit Behinderungen" oder "Ruhestand genießen? Nicht in Deutschland" machten sie am Freitag ihrem Unmut Luft. Menschen mit Behinderungen suchten länger nach Jobs und seien stärker von Armut bedroht, sagte Sara Masic vom Sozialverband Deutschland (SoVD).

Der niedersächsische SoVD warnt vor zunehmender Armut im Land - und will die Politik zum Handeln bewegen. Dazu sei im vergangenen Jahr in Niedersachsen die Kampagne "Wie groß ist dein Armutsschatten?" ins Leben gerufen worden. Nach der Demonstration war in der Innenstadt von Hannover eine Abschlusskundgebung mit einem Grußwort von Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) und einer politischen Talkrunde zur Armutsgefährdung geplant.

Die Landesarmutskonferenz hatte unlängst dazu aufgefordert, den Kampf gegen Armut in Niedersachsen zu verstärken. In allen Regionen habe sich in der Corona-Krise die Spaltung zwischen arm und reich verschärft, sagte Geschäftsführer Klaus-Dieter Gleitze. Die Landesarmutskonferenz fordert etwa die Stärkung von kommunalem und genossenschaftlichem Wohnen sowie einen vergünstigten Nahverkehr.

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