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Karlsruhe: Frank Mentrup (SPD) bleibt Oberbürgermeister

SPD-Kandidat gewinnt Wahl  

Mentrup bleibt Oberbürgermeister von Karlsruhe

07.12.2020, 07:24 Uhr | t-online, ASS, dpa

Karlsruhe: Frank Mentrup (SPD) bleibt Oberbürgermeister. Frank Mentrup (SPD): Der Amtsinhaber hat die meisten Stimmen bei der OB-Wahl in Karlsruhe bekommen.  (Quelle: dpa)

Frank Mentrup (SPD): Der Amtsinhaber hat die meisten Stimmen bei der OB-Wahl in Karlsruhe bekommen. (Quelle: dpa)

Amtsinhaber und SPD-Mann Frank Mentrup ist weiterhin Oberbürgermeister von Karlsruhe. Er lag bei der Wahl am Sonntag deutlich vor seinen Konkurrenten. 

233.000 Bürger wurden am Sonntag in Karlsruhe an die Wahlurnen gebeten, um ihr neues Stadtoberhaupt zu wählen. Nun steht fest: der bisherige Oberbürgermeister Frank Mentrup (SPD) bleibt im Amt. Dem vorläufigen Endergebnis zufolge erhielt er 52,55 Prozent der Stimmen. 

Sechs Kandidaten hatten sich in Karlsruhe um das Amt des Oberbürgermeisters beworben. Hinter Amtsinhaber Mentrup, der auch von den Grünen unterstützt wurde, landete Sven Weigt (CDU), der auch für die FDP ins Rennen ging, mit 25,36 Prozent der Stimmen auf Platz zwei. Stadträtin Petra Lorenz (Freie Wähler/Für Karlsruhe) erhielt 8,71 Prozent. Dahinter: Der parteilose Kandidat Marc Nehlig (6,37 Prozent), AfD-Gemeinderat Paul Schmidt (4,11 Prozent) und Vanessa Schulz (Die Partei/2,79 Prozent).

"Karlsruhe muss Finanzen in Griff bekommen"

Mentrup reagierte nach dem Sieg im ersten Wahlgang erleichtert: "Es gibt jetzt ein sehr klares Ergebnis." Dieses gebe Rückenwind, um die großen Herausforderungen zu meistern, die anstünden. Er bedankte sich bei seinen Konkurrenten für den fairen Wahlkampf und bei den Karlsruhern dafür, dass sie seinen Politikstil bestätigten.

CDU-Herausforderer Weigt gehörte zu den ersten Gratulanten, betonte aber: "Ich hoffe, dass Karlsruhe die Finanzen und die anderen Probleme in den Griff bekommt und zukünftig stärker als bisher mit der Region zusammenarbeitet."

Abstand, Maske und eigenen Stift mitbringen – die Karlsruher OB-Wahl war anders als sonst. Doch Wahlleiterin Edith Wiegelmann-Uhlig war zufrieden, was das Verhalten der Wähler anging: "Es ist alles diszipliniert abgelaufen."

Verkehrspolitik sorgte für Wirbel

Für die meiste Diskussion sorgte im Wahlkampf die Verkehrspolitik. Umstritten war etwa Mentrups Vision der autofreien City. Auch die Führungskrise beim Badischen Staatstheater brachte negative Schlagzeilen. Mentrup, der mit dem Motto "Karlsruhe. Gemeinsam. Gestalten." angetreten war, will nun noch intensiver Belange des Umwelt- und Naturschutzes, Klimapolitik sowie die Teilhabe aller in einer offenen Gesellschaft umsetzen.

Vor acht Jahren hatte Mentrup die langjährige CDU-Bastion im ersten Anlauf überraschend mit 55,25 Prozent gewonnen. Er konnte sich damals klar gegen seinen schärfsten Konkurrenten von der CDU, Ingo Wellenreuther, durchsetzen, der auf 35,41 Prozent kam.

Verwendete Quellen:

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