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Karlsruhe: Deshalb will die Stadt nicht, dass Menschen Tauben füttern

Pandemie-Phänomen  

Deshalb bleibt Taubenfüttern auch im Lockdown verboten

02.03.2021, 11:59 Uhr | t-online

Karlsruhe: Deshalb will die Stadt nicht, dass Menschen Tauben füttern. Futterstation für Tauben: Karlsruhe setzt nach eigenen Angaben ein Konzept zur tierschutzgerechten Regulation der Stadttaubenpopulation um. (Quelle: Stadt Karlsruhe)

Futterstation für Tauben: Karlsruhe setzt nach eigenen Angaben ein Konzept zur tierschutzgerechten Regulation der Stadttaubenpopulation um. (Quelle: Stadt Karlsruhe)

Tauben zu füttern ist in Karlsruhe verboten – auch wenn es danach aussieht, als ob die Tiere pandemiebedingt vermehrt auf Futtersuche sind. Sie zu füttern könnte den Vögeln mehr schaden als nutzen.

In Karlsruhe waren im Lockdown teils mehr Tauben auf den Plätzen als Menschen unterwegs. Wie die Stadt mitteilte, habe das nicht damit zu tun, dass den Tieren Futter fehlte:  

"Zumindest in Karlsruhe muss dieses Verhalten nicht zwingend auf Futtermangel zurückzuführen sein," sagt Dieter Götz-Dumbeck in einer Mitteilung. "Die Tiere folgen lediglich ihrem natürlichen Pick- und Erkundungstrieb", so der Vorsitzende des Vereins "Stadttaubenkonzept Karlsruhe". Er betreut in den sechs Taubentürmen und Taubenschlägen jene Vögel.

Um eine Überpopulation der Tiere zu vermeiden, setzt Karlsruhe auf mehrere Maßnahmen. Dazu zählen laut dem für ordnungs- und tierschutzrechtliche Angelegenheiten zuständigen Bürgermeister Albert Käuflein kontrollierte Fütterungen und der Austausch der Eier in den Nestern.

Die Versorgung der Tiere sei durch die vier Fütterungsstellen innerhalb des natürlichen Flugradius der innerstädtischen Taubenpopulation gewährleistet. Der Erfolg des "Stadttaubenkonzeptes" hänge jedoch auch wesentlich davon ab, dass keine Fütterungen außerhalb der offiziellen Futterstellen stattfinden, so die Stadt.

Deshalb ruft die Verwaltung Bewohner auf, sich an das Fütterungsverbot zu halten. Denn: Überpopulationen führten zwangsläufig zu Stress bei den Vögeln und machten diese anfälliger für Krankheiten.

Verwendete Quellen:

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