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Wie die Klimakrise die Kieler vereint

Von Sven Raschke

Aktualisiert am 04.12.2019Lesedauer: 3 Min.
Lea Wagner: "Ich und meine Freundin wurden gerade als scheiß Hippies beschimpft."
Lea Wagner: "Ich und meine Freundin wurden gerade als scheiß Hippies beschimpft." (Quelle: Sven Raschke)
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Weltweit sind am Freitag Tausende Menschen erneut für mehr Klimaschutz auf die Straßen gegangen. Auch in Kiel waren zahlreiche Menschen auf den Beinen. Ihre Lösungsvorschläge für die Klimakrise sind verschieden, doch in einem sind sie sich einig: Es muss etwas passieren.

Blauer Himmel über dem Exerzierplatz in Kiel, die wenigen Wolken können dem guten Wetter nichts anhaben. Aber ungewöhnlich viel Sonnenschein ist etwas, was die auf dem Platz versammelten Menschen eher beunruhigen dürfte. Sie haben sich zur Klima-Demo versammelt, die heute wieder weltweit in zahlreichen Städten und so auch in Kiel stattfindet.

Knapp 4.000 Teilnehmer hatten die Veranstalter erwartet. Wenn man über das von Protestplakaten durchsetze Menschenmeer schaut, erkennt man schnell: Es sind deutlich mehr. Auf 7.500 Teilnehmer schätzt die Polizei die Zahl der Demonstrierenden.

Die Menge ist bunt durchmischt. Den Großteil machen junge Leute und Studierende aus, daneben finden sich aber auch viele Schulkinder und ältere Leute. Wir haben zehn Demonstranten gefragt, warum sie bei der Demo waren.

André Vollmann, 35, Freiberuflicher Schriftsteller

André Vollmann: "Wir müssen mehr Aufmerksamkeit erzeugen."
André Vollmann: "Wir müssen mehr Aufmerksamkeit erzeugen." (Quelle: Sven Raschke)
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"Wir müssen Aufmerksamkeit erzeugen. Je mehr Leute da sind, desto sichtbarer wird das Problem. Idealerweise würde dann das Klimapaket noch einmal überdacht werden. Wir sollten eine Vorreiterrolle einnehmen. Klimarettung kostet was, aber es ist mit der Wirtschaft vereinbar. Es können ja auch neue Wirtschaftsbereiche erschlossen werden – zum Beispiel in der Wind- oder Solarkraft."

Jakob Jürgensen, 26, Student

"Wir sind nicht damit einverstanden, wie es gerade läuft. Und wir sind nicht wenige. Ich hoffe, dass die Politik sich mehr einsetzt und nicht nur wirtschaftliche Interessen verfolgt."

Hans-Joachim Augst, 68, Rentner

"Ich bin für mehr und besseren Klimaschutz als die Bundesregierung jetzt in ihrem Paketchen vorgelegt hat. Der Druck auf die Politik muss aufrecht erhalten werden. Denn es ist nicht mehr viel Zeit."

Monika Neht, 58, Sozialwissenschaftlerin

Ich finde es toll, dass die Jugend auf die Straße geht, und ich möchte das unterstützen. Beim Thema Klima muss mehr getan werden.

Lea-Johanna Borkenstein, 35, Philosophin

"Wir sind hier für die Zukunft, für ein Aufwachen der Gesellschaft, für eine lebenswerte Gesellschaft. Ich bin hier für meine Kinder, für deine Kinder, für alle Kinder auf der Erde. Ich hoffe, dass es ankommt bei den Politikern, dass viele Menschen inspiriert werden, aufzustehen und ihren Beitrag zu leisten. Es ist jetzt Zeit aufzuwachen."

Gisela Wolff, 33, Sozialpädagogin

"Es muss endlich gehandelt werden. Wir müssen ernst genommen werden. Das Klimapaket muss dringend nachgearbeitet werden, das reicht überhaupt gar nicht, so wie es ist. Ich wünsche mir konkret für Kiel, dass wir so schnell wie möglich eine klimaneutrale Stadt werden."

Lea Wagner, 24, Studentin

"Hoffentlich bringt die Demo politische Veränderungen. Ich und meine Freundin wurden zwar gerade als scheiß Hippies beschimpft. Aber es hat sich in den letzten Jahren schon viel getan. Es gibt mehr Bio im Supermarkt und die Demos werden größer. Das Bewusstsein verbreitet sich immer schneller. Da möchte ich ein Teil von sein. Ich bin Veganerin, weil es gut für die Umwelt ist."

Ingrid Jensen-Völker, 61, Ergotherapeutin

"Ich folge diesen jungen Leuten auf die Straße, damit sich was ändert. Es ist kein Luxus, sich um das Klima zu kümmern, sondern überlebenswichtig für uns alle. Ich habe drei wunderbare Enkelkinder und mache mir Sorgen um ihren Lebensraum."

Clarissa Stirma, 38, Wissenschaftlerin

Clarissa Stirma: "Handelt endlich!"
Clarissa Stirma: "Handelt endlich!" (Quelle: Sven Raschke)

"Die Klimapolitik ist unzureichend. Nicht nur in Kiel, sondern überall wird das Problem noch immer unterschätzt. Ich bin Wissenschaftlerin. Da erschreckt es mich, dass, was wir den Leuten versuchen zu erklären, so wenig Effekt bei den Politik hat."

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