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Kiel verschärft Corona-Schutzmaßnahmen

Vor Land  

Kiel verschärft Corona-Schutzmaßnahmen

11.12.2020, 07:31 Uhr | dpa

Kiel verschärft Corona-Schutzmaßnahmen. Ein Mitarbeiter hält ein Teströhrchen in den Händen (Symbolbild): Kiel verschärft die Corona-Schutzmaßnahmen. (Quelle: dpa/Sven Hoppe)

Ein Mitarbeiter hält ein Teströhrchen in den Händen (Symbolbild): Kiel verschärft die Corona-Schutzmaßnahmen. (Quelle: Sven Hoppe/dpa)

Kiel verzeichnet weiter hohe Infektionszahlen. Mit Blick auf Weihnachten verschärft die Stadt nun ihre Corona-Maßnahmen – noch vor dem Land Schleswig-Holstein.

Wegen vieler Neuinfektionen mit dem Coronavirus verschärft Schleswig-Holsteins Landeshauptstadt die Schutzmaßnahmen. Private Zusammenkünfte mit Freunden, Verwandten und Bekannten in der Öffentlichkeit und im privaten Bereich werden in Kiel von diesem Samstag an auf fünf Personen begrenzt. Kinder werden dabei mitgerechnet. Wie die Stadt am Donnerstag weiter mitteilte, dürfen dabei nur Angehörige aus zwei Haushalten zusammentreffen.

In Kiel wurden am Donnerstag 46 Neuinfektionen gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Infektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen, beträgt laut Robert Koch-Institut 97,2. In Deutschland insgesamt sind es 149,7.

Derzeit gelten in Kiel 324 Menschen als infiziert, 881 sind in Quarantäne. Das Gesundheitsamt verzeichne ein zunehmendes Infektionsgeschehen in der gesamten Bevölkerung, ohne dass sich die Ansteckung auf wenige Ausbruchsgeschehen reduzieren lasse, hieß es.

Weihnachten nach Regeln des Landes

"Angesichts der steigenden Fallzahlen benötigen wir weitergehende Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie in Kiel", erklärte Oberbürgermeister Ulf Kämpfer (SPD). "Das Coronavirus ist überall in der Bevölkerung angekommen." Über Weihnachten will sich Kiel an der Regelung des Landes orientieren.

Die Stadt wird den Regelbetrieb der Verwaltung ab nächster Woche herunterfahren. Ziel sei es, auch im Dienstbetrieb die persönlichen Kontakte zu reduzieren, um weitere Infektionen zu vermeiden.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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