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Kiel: Verdächtiger gesteht Todesschüsse von Dänischenhagen

Drei Leichen bei Kiel  

Verdächtiger gesteht Todesschüsse

21.05.2021, 14:22 Uhr | dpa, t-online

Kiel: Verdächtiger gesteht Todesschüsse von Dänischenhagen. Polizisten eines SEK stehen vor einem Gebäude im Brauereiviertel der Stadt. Nach den Schüssen in Dänischenhagen (Kreis Rendsburg-Eckernförde) wurde auch hier eine Person getötet. (Quelle: dpa/Frank Molter)

Polizisten eines SEK stehen vor einem Gebäude im Brauereiviertel der Stadt. Nach den Schüssen in Dänischenhagen (Kreis Rendsburg-Eckernförde) wurde auch hier eine Person getötet. (Quelle: Frank Molter/dpa)

Nach tödlichen Schüssen auf eine vierfache Mutter und zwei Männer in Kiel wurde der Tatverdächtige vor einen Haftrichter geführt. Dort soll er die Taten gestanden haben.

Der mutmaßliche Todesschütze von Dänischenhagen und Kiel hat vor einem Haftrichter eingeräumt, für die Schüsse auf eine vierfache Mutter und zwei Männer verantwortlich zu sein. Das berichteten die "Kieler Nachrichten".

Wie Oberstaatsanwalt Michael Bimler bestätigte, können aktuell keine weiteren Angaben zum Motiv oder Tathergang gemacht werden. Der 47-Jährige sei in die Justizvollzugsanstalt Lübeck gebracht worden. Die Ermittlungen dauern weiter an.

Polizei findet weitere Waffen und Munition

Der tatverdächtige Arzt hat außerdem weitere Schusswaffen und Munition in seinem Haus gelagert. Über Art und Menge könne er noch keine Angaben machen, sagte Oberstaatsanwalt Bimler am Freitag. Zuvor hatten mehrere Medien darüber berichtet. Der Mann ist den Berichten zufolge Jäger.

Er soll am Mittwoch in Dänischenhagen (Kreis Rendsburg-Eckernförde) seine von ihm getrennt lebende 43 Jahre alte Ehefrau und einen zehn Jahre älteren Mann erschossen haben. In Kiel soll er tödliche Schüsse auf einen 52 Jahre alten Bekannten abgefeuert haben. Über einen Anwalt habe der Verdächtige erklären lassen, dass er die Taten nicht bestreite. Er hatte sich am Mittwochabend der Polizei in Hamburg gestellt.

Hintergrund könnte nach bisherigen Erkenntnissen die Trennung des Ehepaares sein, das vier minderjährige Kinder hat. Gegen den 47-Jährigen gab es nach Angaben der Staatsanwaltschaft im Dezember 2020 eine Strafanzeige der Ehefrau wegen Körperverletzung und im Januar 2021 wegen Bedrohung.

Verwendete Quellen:

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