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Kardinal Woelki: Mitarbeiterin Dahm erwartet keine Strafe


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Keine Strafe für Woelki-Mitarbeiterin

Von dpa
Aktualisiert am 05.12.2022Lesedauer: 2 Min.
Kardinal Woelki
Der Kölner Erzbischof, Kardinal Rainer Maria Woelki: Der 66-Jährige wird seit Jahren wegen seines Umgangs mit Missbrauchsvorwürfen kritisiert. (Quelle: Oliver Berg/dpa/Archiv/dpa-bilder)
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Die ehemalige Mitarbeiterin des Erzbistums Hildegard Dahm hat keine arbeitsrechtlichen Konsequenzen zu erwarten.

Das Erzbistum Köln wird keine arbeitsrechtlichen Schritte gegen seine ehemalige Mitarbeiterin Hildegard Dahm einleiten. Das berichtete der "Kölner Stadt-Anzeiger" in Berufung auf Angaben Dahms. In einem persönlichen Gespräch am Freitag habe sie der für sie zuständige Abteilungsleiter im Erzbischöflichen Generalvikariat darüber informiert. Dem sei eine entsprechende Entscheidung des Generalvikars Guido Assmann vorausgegangen.

"Ich bin total erleichtert", zitiert der Stadt-Anzeiger die Frau, an der die Drohung des Erzbistums aber dennoch nicht spurlos vorbeigegangen sei. Hildegard Dahm hat früher als Assistentin des Personalchefs im Erzbistum Köln gearbeitet und den Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki schwer belastet. Laut ihren Aussagen soll Woelki über Missbrauchsvorwürfe gegen den früheren Sternsinger-Chef Winfried Pilz Bescheid gewusst haben.

Nach diesen Aussagen wurden strafrechtliche Ermittlungen gegen Woelki eingeleitet, untersucht wird der Vorwurf der falschen Versicherung an Eides Statt. Bestraft werden kann das mit bis zu drei Jahren Haft oder einer Geldstrafe. Woelki selbst dementiert die Vorwürfe.

Woelki steht seit Jahren in der Kritik

Mittlerweile ermittelt die Staatsanwaltschaft Köln aber auch noch in einem zweiten Fall gegen Woelki. Hierbei steht der Verdacht der falschen eidesstattlichen Versicherung im Raum. Auch für diese Ermittlung war die Aussage einer Zeugin in einem presserechtlichen Verfahren vor dem Kölner Landgericht ausschlaggebend.

Im Falle von Hildegard Dahm hatte das Erzbistum zunächst angekündigt, arbeitsrechtliche Schritte gegen seine ehemalige Mitarbeiterin zu prüfen. "Denn diese hat aus dem sensiblen Bereich der Personalführung berichtet und dafür ihre Vertrauensstellung benutzt. Das ist streng untersagt und das kann kein Arbeitgeber dulden", zitiert die Deutsche Presseagentur eine Stellungnahme des Erzbistums.

Der 66 Jahre alte Erzbischof Woelki steht seit Jahren in der Kritik. Maßgeblich dafür ist sein Umgang mit Missbrauchsvorwürfen innerhalb des Erzbistums.

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Verwendete Quellen
  • Material der dpa
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