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Urteil in Köln: Brüder nach Messer-Angriff auf Ehepaar verurteilt


Familienstreit eskaliert: Brüder attackieren Ehepaar mit Messer und Kabeln

Von t-online, jse

Aktualisiert am 30.05.2023Lesedauer: 2 Min.
Messerattacke (Symbolbild): Die Opfer fürchteten nach eigener Aussage um ihr Leben.Vergrößern des BildesMesserattacke (Symbolbild): Die Opfer fürchteten nach eigener Aussage um ihr Leben. (Quelle: blickwinkel/imago images)
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Eine Fehde zweier verfeindeter Familien eskalierte auf brutale Weise. Nun wurden die Angreifer verurteilt.

Nach einem brutalen Angriff im Herbst 2019 hat das Amtsgericht Köln zwei Brüder wegen Körperverletzung verurteilt. Zuerst hatte der "Kölner Stadtanzeiger" (KStA) berichtet. Auch ein dritter Mann war angeklagt gewesen, konnte allerdings nicht erscheinen. Ursprünglich hatte die Staatsanwaltschaft die Männer wegen gefährlicher Körperverletzung angeklagt.

Vorausgegangen war der Attacke demnach eine Familienfehde, wie eine Gerichtssprecherin auf Anfrage von t-online bestätigt. Die Tochter eines der beiden Angeklagten habe in diesem Streit die Seiten gewechselt. Daraufhin hätten die beiden Brüder ihren späteren Opfern vor einem Restaurant in Buchheim aufgelauert, die Türen ihres Autos aufgerissen und auf die Eheleute eingeschlagen.

Opfer in Todesangst: "Ich dachte, das war's"

Die Angreifer würgten den 59-jährigen Mann mit einem Kabel. Einer der Täter habe "Stirb, du Sau" zu ihm gesagt, der andere soll "Stich ihn ab!" geschrien haben. Er habe mit seinem Tod gerechnet: "Ich dachte, das war's." Seine Frau berichtete von einem "Horror". Sie soll von einem der Männer brutal umgetreten worden sein.

Beide Angeklagten hatten die Taten in Gänze gestanden. Der nicht vorbestrafte 47-Jährige wurde zu acht Monaten Freiheitsstrafe zur Bewährung verurteilt, der 44-Jährige zu einem Jahr und vier Monaten ohne Bewährung. Er stand unter anderem wegen Betruges unter Bewährung. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Dass die Fehde damit beigelegt ist, darf bezweifelt werden. Während einer Pause kam es zu einer Konfrontation vor dem Gerichtssaal. Der Vorsitzende Richter habe einen Wachtmeister rufen müssen. Dieser habe die "Unruhen zügig beendet", so die Sprecherin. Kurz vor der Urteilsverkündung sage einer der Angeklagten: "Die haben mir die Tochter weggenommen."

Verwendete Quellen
  • ksta.de: "Fehde zwischen zwei Familien in Köln endet mit Haftstrafen" vom 29. Mai 2023
  • Anfrage beim Amtsgericht Köln
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