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1. FC Köln: Bundesligist zeigt Club-Bosse von Olimpija Ljubljana an


FC Köln zeigt Klubbosse von Olimpija Ljubljana an


28.11.2023Lesedauer: 2 Min.
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Die Eckfahne des 1. FC Köln weht im Wind (Symbolbild): Der Verein hat nun Anzeige gegen drei Klubbosse von Olimpija Ljubljana erstattet. (Quelle: IMAGO/UWE KRAFT/imago images)

Der 1. FC Köln geht in die Offensive. Die Geißböcke haben drei Klubbosse von Olimpija Ljubljana angezeigt. Der Vorwurf: Falschaussagen vor dem CAS.

Der 1. FC Köln kämpft weiter gegen die drohende Transfersperre. Nach der Anhörung vor dem Internationalen Sportgerichtshof (CAS) warten die Geißböcke auf das Urteil. Wann dies kommt, ist völlig offen. Doch nun versucht der FC, wieder die Initiative zu ergreifen.

Wie der Klub am Dienstag bekannt gab, hat der FC "Strafanzeige wegen versuchten Betrugs" gegen drei Vertreter von Olimpija Ljubljana gestellt. Hintergrund sind Aussagen dieser Verantwortlichen bei der Anhörung im September vor dem CAS im Streit um den Transfer des Nachwuchsspielers Jaka Cuber Potocnik aus Slowenien nach Deutschland.

Versuchter Betrug durch Falschaussagen?

Wie der FC mitteilte, hätten sich die Vertreter Ljubljanas vor dem CAS "in Widersprüche verwickelt" und die zuvor schriftlich vorgebrachten Erklärungen "in Teilen selbst widerlegt". So ergab sich aus FC-Sicht der Vorwurf des "falschen Tatsachenvortrags", also der Vorwurf der Falschaussage.

Weiter teilte der 1. FC Köln mit, dass man "diesen Sachverhalt strafrechtlich überprüft" und "Strafanzeige wegen eines möglichen versuchten Betrugs" gestellt habe. Die Staatsanwaltschaft Köln habe den Klub bereits darüber informiert, "dass sie den Anfangsverdacht bejaht und ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren gegen die drei Vertreter eingeleitet hat".

Wen beschuldigt der FC?

Um welche drei Bosse des slowenischen Klubs es sich handelt, wurde nicht bekannt. Doch weil es sich um den Vorwurf der Falschaussage vor dem CAS handelt, kommen vor allem vier Personen in Betracht: Ljubjanas Präsident Adam Delius, Vizepräsident Christian Dollinger, Geschäftsführer Igor Barisic und Sportdirektor Goran Boromisa hatten vor dem CAS ausgesagt.

Offen ist, welchen Einfluss diese Strafanzeige und die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Köln auf die Entscheidung des CAS haben werden. Der Internationale Sportgerichtshof hat die Anhörung aller Parteien abgeschlossen und muss nun zu einem Urteil kommen. Dabei sind die drei Richter nicht an nationalstaatliche Ermittlungen gebunden. Seit dem mündlichen Verfahren am 19. und 20. September hat der CAS sich nicht mehr zu dem Verfahren geäußert.

FC erhofft sich positiven Einfluss auf Urteil

Der FC hofft jedoch, mit diesem juristischen Schritt noch mal ein Zeichen gesetzt zu haben. "Der 1. FC Köln ist zuversichtlich, dass seine Argumentation auf positives Gehör stoßen, der CAS die Kündigung von Jaka Potocnik als rechtswirksam feststellen und damit einhergehend die Spielsperre gegen den Spieler sowie die Transfersperre gegen den 1. FC Köln endgültig aufheben wird", teilte der Klub mit. Wann das Urteil bekannt gegeben wird, weiß derweil niemand.

Verwendete Quellen
  • Geissblog
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