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Mainz wird Gisdols Schicksalsspiel – das sind die Szenarien

Von Marc Merten

Aktualisiert am 07.04.2021Lesedauer: 3 Min.
Köln-Trainer Markus Gisdol beim Training am 6. April: Mit dem Spiel gegen Mainz am kommenden Sonntag wird sich entscheiden, wie es für ihn weitergeht.
Köln-Trainer Markus Gisdol beim Training am 6. April: Mit dem Spiel gegen Mainz am kommenden Sonntag wird sich entscheiden, wie es für ihn weitergeht. (Quelle: Herbert Bucco/imago-images-bilder)
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Der 1. FC Köln steht vor der wohl wichtigsten Woche der Saison. Die Zukunft von Trainer Markus Gisdol entscheidet sich mit dem Spiel gegen Mainz am Sonntag. t-online beantwortet die wichtigsten Fragen.

Der 1. FC Köln hat sich abgeschottet. Die Geißböcke wollen alle Störgeräusche von außen ausblenden. Nichts soll die Spieler vom Abstiegs-Showdown gegen den 1. FSV Mainz 05 ablenken. Markus Gisdol will seine Mannschaft auf das für den FC ebenso wie für den Trainer so wichtige Spiel gegen den Tabellennachbarn in Ruhe einstellen. Denn erst am Sonntagabend wird man am Geißbockheim wissen, wie es in den nächsten Wochen weitergehen wird.

Wer entscheidet eigentlich über die Trainerfrage? Unter welchen Umständen darf Markus Gisdol weitermachen? Wann müsste der FC-Coach seinen Hut nehmen? Wer stünde als Soforthilfe auf der Trainerbank bereit? Und warum sind andere Kandidaten aktuell eine unwahrscheinliche Lösung? Diese Fragen dominieren die Diskussionen rund um die Geißböcke, bis die Spieler am Sonntag im RheinEnergieStadion die sportliche Antwort geben müssen. Wir sagen schon jetzt, wie es laufen könnte.

1. Wer entscheidet über die Trainerfrage?

Vorstand und Geschäftsführung haben öffentlich erklärt: Sie entscheiden gemeinsam. Sportchef Horst Heldt gibt die Richtung vor, aber am Ende müssen der Vorstand und der Gemeinsame Ausschuss dem Vorschlag des Geschäftsführers Sport folgen. Bislang vereinigte man sich geschlossen hinter Markus Gisdol. Das Mainz-Spiel wird zeigen, ob das so bleibt.

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Zur Erinnerung: Im November 2019 wollte der damalige Sportchef Armin Veh seinen Trainer Achim Beierlorzer nicht entlassen, der Vorstand hingegen schon. Veh stellte sich quer und musste schließlich zuerst gehen, ehe einen Tag später Beierlorzers Ende kam. Beim FC erklärte man zuletzt, eine solche Situation solle es dieses Mal nicht geben. Man werde sich einig sein – so oder so.

2. Welches Ergebnis hat welche Folgen?

Mit einem Sieg des 1. FC Köln gegen Mainz 05 würde Markus Gisdol seinen Job sichern. So viel ist klar. Ebenso, wenn auch nicht offiziell bestätigt, würde eine Niederlage Gisdol den Job kosten. Nach den Aussagen von Sportchef Heldt, wonach ein Sieg gegen die Rheinhessen Pflicht sei, wäre auch ein Unentschieden für Gisdol zu wenig, um im Amt zu bleiben. Auch dann müsste er wohl gehen.

3. Wer stünde als Soforthilfe bereit?

Für den Fall einer Gisdol-Entlassung hat der Vorstand ein Kriterium für den neuen Trainer festgelegt: Der potentielle Nachfolger dürfte nur einen Vertrag bis Saisonende bekommen. Friedhelm Funkel gilt als einziger Kandidat auf dem Trainermarkt, der diese Bedingung akzeptieren würde. Der 67-Jährige steht bereit, so viel ist längst bekannt. Alternativ bliebe als kurzfristige Lösung wohl nur eine interne Besetzung aus dem Nachwuchs. U21-Trainer Mark Zimmermann genießt hohes Ansehen, U17-Trainer Martin Heck ebenfalls. Was beiden jeweils fehlt und was Funkel im Überfluss hat: Bundesliga- und Abstiegskampf-Erfahrung.

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4. Hätte ein längerfristiger Kandidat eine Chance?

Alle anderen gehandelten Kandidaten, von Bruno Labbadia bis Peter Stöger, von Thorsten Fink bis Steffen Baumgart, stünden entweder ohnehin erst zur neuen Saison zur Verfügung (Stöger, Baumgart) oder würden einen Sechs-Spiele-Vertrag bis Saisonende nicht akzeptieren (Labbadia, Fink). Sollte der 1. FC Köln also am Sonntag gegen Mainz nicht gewinnen, würde es wohl auf Funkel hinauslaufen. Sollte Gisdol mit dem FC aber einmal mehr den Kopf aus der Schlinge ziehen, blieben alle diskutierten Fragen hypothetisch und Gisdol im Amt – zumindest bis zum anschließenden Derby gegen Bayer Leverkusen.

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