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FC spricht schon mit potenziellen Meré-Nachfolgern

Von Marc Merten

Aktualisiert am 16.01.2022Lesedauer: 3 Min.
Trainer Steffen Baumgart und Jorge Meré (Archivbild): Der Spanier geht nach Mexiko.
Trainer Steffen Baumgart und Jorge Meré (Archivbild): Der Spanier geht nach Mexiko. (Quelle: Treese/imago-images-bilder)
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Der 1. FC Köln geht nach dem 0:4 (0:2) gegen den FC Bayern MĂŒnchen schnell zum TagesgeschĂ€ft ĂŒber. FĂŒr Aufsehen sorgte am Samstag nur noch ein kurioser Textiltausch. StĂ€rker im Fokus stand tags drauf schon wieder die Frage nach weiteren Transfers. Jorge MerĂ© wurde inzwischen freigestellt. Ein neuer Innenverteidiger soll "schnellstmöglich" verpflichtet werden.

Der Eine zog seinen Hut, der Andere nimmt seinen Hut: Beim 1. FC Köln dreht sich an diesem Wochenende alles um die Gesten mit der Kopfbedeckung. Nachdem der FC gegen den FC Bayern mit 0:4 auf die MĂŒtze bekommen hatte, tauschte Steffen Baumgart selbige gegen das Trikot von Manuel Neuer ein.

Steffen Baumgart zieht seinen Hut: Der FC-Trainer hat mit Bayern-Star Manuel Neuer MĂŒtze gegen Trikot getauscht.
Steffen Baumgart zieht seinen Hut: Der FC-Trainer hat mit Bayern-Star Manuel Neuer MĂŒtze gegen Trikot getauscht. (Quelle: ActionPictures/imago-images-bilder)

Ein kurioser und in der Bundesliga bislang wohl einzigartiger Textiltausch! Gleichzeitig zollte der 50-JĂ€hrige, dessen anthrazitfarbene SchiebermĂŒtze in Köln bereits Kult und bis Mai ausverkauft ist, dem Rekordmeister Respekt. Der FC war chancenlos geblieben gegen die MĂŒnchner Urgewalt, die in der Gestalt von Robert Lewandowski durch das RheinEnergieStadion gefegt war.

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FC bestĂ€tigt Einigkeit fĂŒr MerĂ©-Transfer

Doch die Sache mit dem Hut nahm auch am Tag nach dem 0:4 noch seinen Lauf. Denn Jorge MerĂ© nimmt eben jenen mit Blick auf seine Zeit bei den Geißböcken: Der Spanier verlĂ€sst den FC. Das bestĂ€tigte Kölns Sportlicher Leiter, Thomas Kessler, am Sonntag. "Wir haben uns mit dem mexikanischen Klub ĂŒber einen Transfervertrag geeinigt", sagte Kessler. "Jorge ist freigestellt, um seine persönlichen Dinge zu klĂ€ren. Dazu gehört auch der Medizincheck".

MerĂ© weilt schon nicht mehr in Köln, sondern reist ĂŒber Spanien nach Mexiko. In pandemischen Zeiten kein hĂŒrdenfreies Unterfangen. Doch sobald alle bĂŒrokratischen FormalitĂ€ten erledigt sind, wird MerĂ© zu seinem kĂŒnftigen Klub fliegen und bei CF America dem Vernehmen nach einen Drei-Jahres-Vertrag unterzeichnen.

Guter Deal: FC spart viel Geld

Diese Entwicklung ist fĂŒr den 1. FC Köln durchaus gĂŒnstig. MerĂ© hatte in der Vergangenheit hĂ€ufiger mit einem Wechsel kokettiert, war unzufrieden mit seiner Situation beim FC. Einen Verein, der das Gehalt des 24-JĂ€hrigen und noch eine Ablöse zahlen konnte, fand er jedoch nie – wĂ€hrend der Corona-Pandemie noch schwieriger als zuvor. Da kam es nun allen Seiten gut zupass, dass es in Mexiko so manchen Klub gibt, der GehĂ€lter auf europĂ€ischem Niveau zahlen kann, und dass MerĂ© einem Wechsel nach Mittelamerika offen gegenĂŒberstand.

FĂŒr die Geißböcke bedeutet dies folglich nun, dass sie MerĂ©s Zwei-Millionen-Euro-Jahresgehalt einsparen und zusĂ€tzlich noch eine moderate Ablösesumme generieren. Diese kann inklusive Boni sogar siebenstellig werden, sodass der FC sicherlich einer der Gewinner dieses Deals sein wird. Gleichzeitig erhofft sich MerĂ©, dass er in Mexiko wieder Stammspieler wird. Da der dortige Trainer, der einstige Real-Madrid-Star Santiago Solari, ein FĂŒrsprecher MerĂ©s ist, stehen die Chancen gut.

"Schauen uns extremer auf dem Transfermarkt um"

Derweil hat der 1. FC Köln zumindest einen kleinen finanziellen Spielraum, um einen Nachfolger fĂŒr den Spanier zu verpflichten. "Klar ist, dass wir uns auf dem Transfermarkt extremer umschauen werden", sagte Kessler und bestĂ€tigte: "Wir haben schon die ersten GesprĂ€che gefĂŒhrt". Mit viel Geld kann der FC zwar nicht locken, dafĂŒr mit Steffen Baumgart als Vorzeige-Trainer der Liga und einer bislang ĂŒberaus erfolgreichen Saison.

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Daran hat auch das 0:4 gegen den FC Bayern nichts geĂ€ndert. Die Geißböcke wollen "schnellstmöglich" einen neuen Innenverteidiger verpflichten und haben dafĂŒr, laut Kessler, einen "Kriterienkatalog" entwickelt, den die potenziellen Kandidaten erfĂŒllen mĂŒssen. Kessler betonte, dass "sich unsere Spielweise seit dem Sommer verĂ€ndert hat", und damit auch die Anforderungen an die Spieler. MerĂ© hatte diesen nicht mehr entsprochen. Die Entscheidung ĂŒber den Nachfolger dagegen soll "auch nachhaltig gut fĂŒr den Klub sein". Was bedeutet: keine kurzfristige Lösung, aber auch kein finanzielles Harakiri.

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