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Köln: 21-jährige Tote wohl wie Sklavin behandelt – Mitbewohner angeklagt

Grausame Vorwürfe nach Tod  

21-Jährige wie Sklavin behandelt – Mitbewohner angeklagt

25.02.2021, 09:48 Uhr | t-online

Köln: 21-jährige Tote wohl wie Sklavin behandelt – Mitbewohner angeklagt. Ein Wachtmeister im Verhandlungssaal eines Gerichts (Symbolbild): In Köln ist nach dem Tod einer jungen Frau nun Anklage gegen vier Personen erhoben worden. (Quelle: imago images/Huebner)

Ein Wachtmeister im Verhandlungssaal eines Gerichts (Symbolbild): In Köln ist nach dem Tod einer jungen Frau nun Anklage gegen vier Personen erhoben worden. (Quelle: Huebner/imago images)

Nach dem zunächst rätselhaften Tod einer 21-Jährigen in Köln kommen neue Details zu den Todesumständen ans Licht. Ihre Mitbewohner sollen die Frau tagelang gequält haben.

Die Staatsanwaltschaft in Köln hat nach dem Tod einer 21-Jährigen im Sommer 2020 offenbar Anklage gegen vier Personen wegen Körperverletzung mit Todesfolge erhoben. Das berichtet die "Kölnische Rundschau". Der Zeitung liegen auch Details zur Anklageerhebung vor, die ein Bild von dem Martyrium zeichnen, das die Frau vor ihrem Tod erlebt haben soll.

Zum Hintergrund: Eine junge Frau wurde im Juli 2020 mit schweren Verletzungen in einer Wohnung in Köln-Höhenberg aufgefunden. Wegen des Verdachts der häuslichen Gewalt wurde damals ihr polizeilich bekannter Lebensgefährte festgenommen. Nachgewiesen werden konnte dem Mann und drei weiteren Personen, die sich zum Tatzeitpunkt in der Wohnung aufgehalten haben sollen, damals aber nichts. Nun die Wende in dem Fall.

Frau wie Sklavin gehalten?

Die Anklage wirft den vier Personen, bei denen es sich laut "Rundschau" offenbar um ihren Ex-Freund und auch um ihre Mitbewohner handeln soll, vor, die Frau bereits im Frühjahr schwer misshandelt zu haben. Sie soll etwa mit einer Hundeleine geschlagen und mit Stiefeln getreten worden sein. Auch soll sie tagelang wie eine Sklavin gehalten worden sein, so die Zeitung weiter. Man habe ihr ihr Handy abgenommen, damit sie keine Hilfe rufen konnte.

Als eine Freundin die junge Frau nicht mehr erreichte und Rettungskräfte alarmierte, fanden Sanitäter die lebensgefährlich Verletzte in der Wohnung an der Nördlinger Straße. Sie starb laut Staatsanwaltschaft im Juli 2020 an multiplem Organversagen in einem Kölner Krankenhaus. Dort stellten die Mediziner auch "diverse Brüche" fest, wie es weiter heißt. In einem Prozess sollen nun die Details des Todes der jungen Frau geklärt werden.

Verwendete Quellen:

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