Menü Icont-online - Nachrichten für Deutschland
HomeRegionalKöln

Köln: In Moscheen soll der Muezzin zum Freitagsgebet rufen dürfen


Schlagzeilen
Symbolbild für einen Text"Milliardengrab" Oper: Waren Messungen ungenau?Symbolbild für einen TextFrau von 25-Kilo-Schlange gebissenSymbolbild für einen TextMieter "in Notwehr" erschossen

Köln will Muezzin-Rufe zum Freitagsgebet erlauben

Von dpa
Aktualisiert am 08.10.2021Lesedauer: 1 Min.
Die Ditib-Zentralmoschee in Köln (Symbolbild): Schon bald könnten hier freitags Muezzin-Rufe zu hören sein.
Die Ditib-Zentralmoschee in Köln (Symbolbild): Schon bald könnten hier freitags Muezzin-Rufe zu hören sein. (Quelle: Westend61/imago-images-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

In muslimischen Ländern ist der Ruf des Muezzin so normal wie das Glockengeläut der Kirche – und in Köln könnte es bald beides zu hören geben. In einem Modellprojekt soll an Moscheen bald zum Freitagsgebet gerufen werden dürfen.

Wer in Köln unterwegs ist, könnte bald an Freitagen mancherorts den Ruf des Muezzins vernehmen. Wie die Domstadt am Donnerstag mitteilte, wurde ein zunächst auf zwei Jahre befristetes Modellprojekt gestartet.

Moscheegemeinden können nun auf Antrag und unter bestimmten Auflagen ihre Gläubigen zum mittäglichen Freitagsgebet rufen. Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) wertete das Vorhaben als "Zeichen der gegenseitigen Akzeptanz der Religion" und als "Bekenntnis zur grundgesetzlich geschützten Religionsfreiheit".

Muezzin-Rufe in Köln: Moscheen müssen Ansprechpartner für Fragen und Beschwerden abstellen

Muslimische Mitbürgerinnen und Mitbürger seien ein "fester Teil der Kölner Stadtgesellschaft". "Wer das anzweifelt, stellt die Kölner Identität und unser friedliches Zusammenleben infrage", so Reker. "Wenn wir in unserer Stadt neben dem Kirchengeläut auch den Ruf des Muezzins hören, zeigt das, dass in Köln Vielfalt geschätzt und gelebt wird."

Zu den Auflagen gehört, dass der Gebetsruf nicht länger als fünf Minuten dauert, in der Zeit zwischen 12 und 15 Uhr – das mittägliche Freitagsgebet variiert je nach Kalender. Für die Lautstärke gibt es eine Höchstgrenze, die je nach Lage der Moschee festgelegt wird. Jede Gemeinde muss zudem einen Ansprechpartner benennen, der Fragen aus der Nachbarschaft beantwortet und mögliche Beschwerden entgegennimmt.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
  • Stadt Köln: Pressemitteilung vom 7. Oktober 2021
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Streifenwagen überschlägt sich bei Verfolgungsjagd
Von Laura Schameitat
Henriette Reker

t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfe & ServiceFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website