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"Der 11.11. wird ein Superspreading-Event"

Von Michael Hartke

Aktualisiert am 10.11.2021Lesedauer: 2 Min.
Karnevalsbeginn am 11.11. vor zwei Jahren (Archivbild): Nur Geimpfte und Genesene d├╝rfen am Donnerstag in der K├Âlner Altstadt feiern.
Karnevalsbeginn am 11.11. vor zwei Jahren (Archivbild): Nur Geimpfte und Genesene d├╝rfen am Donnerstag in der K├Âlner Altstadt feiern. (Quelle: Chai von der Laage/imago-images-bilder)
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Der Karnevalsauftakt findet in K├Âln wie geplant statt ÔÇô trotz hoher Infektionszahlen und zunehmender Hospitalisierung. Viele Gastronomen aus dem Kwartier Lat├Ąng h├Ątten sich lieber eine Absage gew├╝nscht.

Ein Sessionsbeginn mit bis zu 15.000 Jecken auf und um den Heumarkt und anschlie├čender Kneipen-Karneval ÔÇô der 11.11. k├Ânnte sich ein bisschen wie vor der Pandemie anf├╝hlen. Doch ausgerechnet jetzt steigen die Infektionszahlen, die Stadt justierte am Montag nach: Nur noch 2G gilt in der Altstadt, wer nicht geimpft oder genesen ist, kommt nicht hinein. K├Âlner Wirte bef├╝rchten dennoch, dass der Karnevalsauftakt mit vielen Feiernden drastische Konsequenzen haben k├Ânnte.

"Wenn wir den Elften im Elften so feiern wie immer, dann landen wir sp├Ątestens nach zehn Tagen bei bundesweiten Inzidenzen, die doppelt so hoch sind wie jetzt", prognostiziert der K├Âlner Wirt Markus Vogt. Er vertritt die Kneipiers im Z├╝lpicher Viertel und h├Ątte sich lieber eine komplette Absage des Sessionsauftakts gew├╝nscht. Zwar begr├╝├čen die Wirte die Einf├╝hrung der 2G-Regel, richtig sicher seien aber auch Geimpfte und Genesene nicht. Das wisse man inzwischen. "Egal ob 2G oder 3G ÔÇô das wird ein Superspreading-Event wie nie."

"Bei einer Inzidenz von 400 m├╝ssen wir wohl schlie├čen"

Die Zug├Ąnge zum Z├╝lpicher Viertel kontrolliert das Ordnungsamt. Ohne 2G-Nachweis kommt dort keiner rein, so der Plan. Andernorts gilt: "Grunds├Ątzlich sind die Betreibenden von Gastst├Ątten f├╝r die Einhaltung der Regeln verantwortlich", hei├čt es auf Nachfrage vom Ordnungsamt. Bei Nichteinhaltung w├╝rde die Beh├Ârde t├Ątig, wenn es Beschwerden und Hinweise auf Nichteinhaltung der Regeln gebe. Au├čerdem solle es stichprobenartige Kontrollen der Kneipen geben.

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Viele Wirte machen sich gro├če Sorgen, dass sie einige Zeit sp├Ąter die Quittung f├╝r den 11.11. bekommen werden. "Bei einer Inzidenz um die 400, prognostiziere ich, wird es sch├Ąrfere Ma├čnahmen geben", sagt Vogt besorgt. "Wir Gastronomen m├╝ssen dann wahrscheinlich als Erste schlie├čen."

K├Âlner Gastronom: Sicherheitsproblem durch abgewiesene G├Ąste?

Und noch ein anderes Problem sieht der Wirt, das bislang kaum beachtet worden sei: Die Leute, die sonst immer von der B├╝hne auf der Uniwiese zu ihnen ins Kwartier Lat├Ąng kommen, seien mehrheitlich sehr jung und ungeimpft, sagt er. Diese Gruppen w├╝rden an den Zug├Ąngen zum Veedel abgewiesen. Das sei ihm eigentlich ganz recht, denn so k├Ąmen sie nicht in die Kneipen.

Dadurch w├╝rden diese Leute dann aber einfach so durch die Stadt stromern und sich unkontrolliert "abschie├čen". "Was da dann passiert, will ich gar nicht wissen. Das k├Ânnte zu einem zus├Ątzlichen Sicherheitsproblem werden", f├╝rchtet Vogt.

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F├╝r ihn w├Ąre deshalb das einzige Mittel, um das Schlimmste zu verhindern, eine komplette Absage des Elften im Elften. "An dem Thema will sich aber niemand die Finger verbrennen", sagt Vogt. Deshalb wird ein Gro├čteil der Kneipen am Donnerstag ├Âffnen, auch allein des Umsatzes wegen.

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