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Mainz: Busfahrer-Streik sorgt für Probleme und Behinderungen

Behinderungen im ÖPNV  

Busfahrer-Streik sorgt für Probleme in Mainz

10.09.2019, 11:53 Uhr | t-online.de

Mainz: Busfahrer-Streik sorgt für Probleme und Behinderungen. Ein roter Bus fährt auf einer Straße: In Mainz und Ingelheim streiken die Busfahrer. (Quelle: Daimler AG)

Ein roter Bus fährt auf einer Straße: In Mainz und Ingelheim streiken die Busfahrer. (Quelle: Daimler AG)

In Mainz und Umgebung streiken am Dienstag die Busfahrer. Zu dem Warnstreik hat die Gewerkschaft Verdi aufgerufen – und stellt deutliche Forderungen an die Arbeitgeber.

Die Gewerkschaft Verdi hat die Fahrer der "DB-Regio Bus Mitte GmbH" für den heutigen Dienstag zu einem Warnstreik aufgerufen. Betroffen sind die Standorte in Mainz und Ingelheim. Beginn des Streiks war um 3 Uhr am Morgen. Das voraussichtliche Ende ist um Mitternacht. 

Wie die Mainzer Mobilität mitteilte, kommt es auf den Linien 6, 9, 33, 54, 55, 56, 57, 60, 61, 64, 65, 70 und 76 zu Problemen. Auch ganze Fahrten auf den Linien drohen auszufallen. Laut Verdi hatten am Morgen rund 50 Busfahrer die Arbeit niedergelegt.

Gewerkschaften fordern mehr Lohn

Mit dem Streik will die Gewerkschaft für die Beschäftigten bessere Arbeitsbedingungen erreichen. Zuletzt waren die Tarifverhandlungen mit den Arbeitgebern in Rheinland-Pfalz allerdings ins Stocken geraten. "Nach elf Verhandlungsrunden sind die Arbeitgeber noch immer nicht bereit, auf unsere Kernforderung der Durchbezahlung der Dienste einzugehen. Uns bleibt nur noch der Arbeitskampf“, sagte Jürgen Jung, einer der Verhandlungsführer, gegenüber der "Allgemeinen Zeitung".


Die Gewerkschaft fordert mehr Lohn, ein dreizehntes Monatsgehalt, die Erhöhung des Urlaubsgelds sowie die Erhöhung der Zuschläge für Nacht-, Feiertags- und Wochenendarbeit. Außerdem soll die Wochenarbeitszeit für Busfahrer in Rheinland-Pfalz auf 38 Stunden abgesenkt werden. Auch in anderen Regionen des Bundeslandes kann es laut Verdi in den nächsten Tagen zu Streiks kommen, sollten die Arbeitgeber nicht auf die Forderungen eingehen. Die nächste Verhandlungsrunde ist übernächste Woche

Verwendete Quellen:

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