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Mainz setzt Corona-Notbremse aus: Ausgangssperre ab Donnerstag aufgehoben

Inzidenz unter 100  

Mainz setzt Bundesnotbremse ab Donnerstag aus

25.05.2021, 12:17 Uhr | dpa

Mainz setzt Corona-Notbremse aus: Ausgangssperre ab Donnerstag aufgehoben. Corona-Test (Quelle: dpa)

Ein Abstrichstäbchen für einen Corona-Test (Symbolbild): Auf Mainz kommen weitere Lockerungen zu. (Quelle: dpa)

Ein weiteres Stück Normalität in Mainz: Die Stadt setzt ab Donnerstag die Bundesnotbremse aus. Damit kommen viele Lockerungen einher.

Der Alltag kehrt schrittweise in die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt Mainz zurück. Wie es aus dem Rathaus heißt, soll die sogenannte Bundesnotbremse von Donnerstag an ausgesetzt werden, da die Sieben-Tage-Inzidenz seit vergangenem Mittwoch unter dem Grenzwert von 100 liegt. Somit werde unter anderem die Ausgangssperre wieder ausgesetzt. Die Menschen können dann wieder ohne Nennung eines triftigen Grundes auch nach 22 Uhr in der Öffentlichkeit unterwegs sein.

Auch dürfen sich wieder zwei Haushalte mit maximal fünf Personen treffen, wie die Stadt mitteilte. Geschäfte dürfen demnach ebenfalls wieder öffnen bei gleichen Bedingungen wie sie aktuell in Lebensmittelgeschäften herrschen. Testpflicht und Terminvereinbarungen würden somit entfallen.

Kulturveranstaltungen im Freien möglich

Körpernahe Dienstleistungen, wie sie etwa Friseure oder Fußpfleger bieten, könnten ebenfalls in Anspruch genommen werden. Ebenso sei es Lokalen und Cafés wieder gestattet, ihre Außenbereiche zu öffnen. Museen, Ausstellungen und Gedenkstätten müssen noch eine Genehmigung der Stadt beantragen, wenn sie öffnen möchten. "Kulturveranstaltungen im Freien sind mit bis zu 100 Zuschauerinnen und Zuschauern möglich. Es gelten das Abstandsgebot, die Maskenpflicht sowie eine Testpflicht", heißt es weiterhin aus dem Mainzer Rathaus.

Das Landesuntersuchungsamt hatte am Pfingstmontag eine Inzidenz von 64 für die Stadt gemeldet. Der Wert gibt an, wie viele Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen gemeldet wurden.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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