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CDU: Projekt soll mehr Kindern Schwimmunterricht ermöglichen

Von dpa
22.08.2021Lesedauer: 2 Min.
Schwimmunterricht
In der Schwimmhalle lernen Kinder schwimmen. (Quelle: Waltraud Grubitzsch/dpa-Zentralbild/dpa/dpa-bilder)
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Der Kreis Germersheim will in einem Pilotprojekt deutlich mehr Kindern als bisher Schwimmunterricht ermöglichen. Dafür sei eine halbe Million Euro pro Jahr vorgesehen und das Geld für 2021 bereits in den Haushalt eingestellt, sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU-Landtagsfraktion, Martin Brandl, der Deutschen Presse-Agentur in Mainz. Die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) müsse das Pilotprojekt jetzt nur noch genehmigen. Es könne zu einem Modell für das ganze Bundesland werden. Brandl ist direkt gewählter Abgeordneter aus Wörth am Rhein im Kreis Germersheim.

Mit dem Geld solle ein Anreiz für kommunale Schwimmbäder geschaffen werden, möglichst vielen Kindern Schwimmstunden anzubieten. "Je mehr Kinder ein Schwimmbad beschult, desto mehr Mittel bekommt es", sagte Brandl. Er gehe davon aus, dass das Geld in einem Jahr für einen Zehn-Stunden-Kurs für die Hälfte eines Jahrgangs reiche, von der zweiten bis zur sechsten Klasse.

Schon vor Corona habe es in Rheinland-Pfalz eine Unterversorgung beim Schwimmunterricht gegeben, kritisierte Brandl. Nur ein Drittel bis 40 Prozent der Kinder könnten einer Studie der Universität Landau zufolge am Ende der Grundschule schwimmen. "Rheinland-Pfalz droht ein Land der Nichtschwimmer zu werden." Dies sei insbesondere für Kreise wie Germersheim mit vielen Wasserflächen ein Problem.

"Die Warteschlangen für einen Schwimmkurs werden immer länger", sagte Brandl. Und die Klagen der Eltern mehrten sich, weil private Firmen und Vereine das Defizit des Schwimmunterrichts aus der Schule in Corona-Zeiten nicht mehr auffangen könnten. "Zwei Jahrgänge konnten keinen Schwimmunterricht haben."

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Die Landesregierung aus SPD, Grünen und FDP behandle das Thema Schwimmunterricht stiefmütterlich und habe auch keine Corona-Hilfen für die kommunalen Bäder bezahlt, kritisierte Brandl. "Sie nimmt in Kauf, dass die Infrastruktur leidet." Die CDU habe die Kosten für zusätzliche Schwimmbadförderung auf 4,7 Millionen Euro veranschlagt. Im Koalitionsvertrag der neuen Landesregierung seien auch keine konkreten Festlegungen zum Schwimmen für Kinder getroffen worden, kritisierte Brandl.

Darin heißt es unter anderem: "Jedes Kind soll am
Ende der Grundschulzeit sicheres Schwimmen beherrschen. Deshalb sollen die Schulen noch stärker den Schwimmunterricht flexibel und am Erwerb der Grundfertigkeiten orientiert gestalten." Schulische Schwimmprojekte sollen ausgebaut, Wassergewöhnung und Schwimmen im Rahmen von Ferienbetreuungsmaßnahmen weiter gefördert und die Kooperation mit Vereinen fortgesetzt werden. An regionalen Runden Tischen zum "Schulschwimmen" sollten kreative und lokal angemessene Lösungen erörtert werden.

Brandl forderte die Landesregierung auf, an die Schulen heranzutreten und sie zu motivieren, bei dem Modellprojekt im Kreis Germersheim mitzumachen. Das Land sei aber auch finanziell gefragt, damit aus dem Pilot- ein landesweites Modellprojekt werden könne.

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