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"Beschäftigungspiloten": Ukrainern Weg in Arbeitsmarkt ebnen


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"Beschäftigungspiloten": Ukrainern Weg in Arbeitsmarkt ebnen

Von dpa
01.04.2022Lesedauer: 2 Min.
Arbeitsmarkt
Ein Schild steht vor einem Standort der Agentur für Arbeit. (Quelle: Julian Stratenschulte/dpa/Symbolbild/dpa-bilder)
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Mit einer Neuauflage der "Beschäftigungspiloten" soll Flüchtlingen aus der Ukraine in Rheinland-Pfalz der Weg in den Arbeitsmarkt erleichtert werden. Das kündigte Arbeitsminister Alexander Schweitzer (SPD) am Freitag nach einem Treffen mit führenden Vertretern von Unternehmen, Kammern, Gewerkschaften, Kommunen und der Bundesagentur für Arbeit an. Die "Piloten" sollen die Menschen beraten und in engem Kontakt zu den Agenturen für Arbeit, ehrenamtlichen Helfern, Anbietern von Integrations- und Sprachkursen und anderen Institutionen stehen.

Das Instrument hat sich nach Worten Schweitzers bereits während des Flüchtlingszugs von 2015/16 bewährt. Um den "Beschäftigungspiloten" neu auflegen und schnell auf die aktuelle Gegebenheiten vor Ort reagieren zu können, soll der Fördersatz von damals entsprechend angepasst werden. Geplant ist, dass Instrument in allen 24 Landkreisen und 12 kreisfreien Städten des Bundeslandes eingesetzt wird.

"Wir wollen ein geordnetes Verfahren, um den Flüchtlingen Chancen auf eine gute Beschäftigung zu bringen", sagte Schweitzer am Rande des Arbeitsmarktgipfels der Deutschen Presse-Agentur. Wichtig sei ein geordnetes Verfahren: "Wir wollen keine Glücksritter, die schnell Arbeitskräfte für ein paar Jobs suchen, sondern den Menschen eine wirkliche Perspektive bieten." Dies könne eine Anerkennung ihres Berufsabschlusses, ihrer Qualifikation oder auch eine Ausbildung sein.

Nach Einschätzung des Ministers werden die Menschen aus der Ukraine gute Chance auf dem Arbeitsmarkt haben. "Viele kommen mit einem akademischen oder teilakademischen Abschluss zu uns oder sind im technischen und IT-Bereich tätig. Das erstreckt sich über viele Branchen, wenn wir es richtig machen." Dabei stehe für ihn nicht im Vordergrund, dem Fachkräftemangel hierzulande entgegenzuwirken. "Wir sollten angesichts des Leids dieser Menschen in ihnen nicht nur Arbeitskräfte sehen", betonte Schweitzer. "Dennoch wollen wir ihnen eine Beschäftigungschance geben, da der Arbeitsmarkt auch eine große Integrationsmaschine ist."

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