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Ukrainern soll Weg in Arbeitsmarkt erleichtert werden

Von dpa
22.05.2022Lesedauer: 3 Min.
Arbeitsminister Schweitzer
Alexander Schweitzer spricht im Parlament. (Quelle: Andreas Arnold/dpa/Archivbild/dpa-bilder)
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Bei der Aufnahme ukrainischer Fl├╝chtlinge in Rheinland-Pfalz geht es zun├Ąchst darum, den Menschen Schutz zu bieten, eine Unterkunft und psychosoziale Betreuung. "Sie kommen nicht, um das Fachkr├Ąfteproblem zu l├Âsen", betont Arbeitsminister Alexander Schweitzer (SPD). Dennoch sollen die Fl├╝chtlingen auch die Chance auf eine Besch├Ąftigung erhalten, da der Zugang zum Arbeitsmarkt auch ihre Integration in die Gesellschaft erleichtern kann.

Die Bundesagentur f├╝r Arbeit hat f├╝r Fl├╝chtlinge aus der Ukraine eine Sonderhotline eingerichtet. "Mitarbeiter geben dort Gefl├╝chteten Informationen zur Arbeits- und Ausbildungssuche in russischer und ukrainischer Sprache", erkl├Ąrt Heidrun Schulz, Chefin der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland der Bundesagentur f├╝r Arbeit. Au├čerdem gebe es f├╝r die Fl├╝chtlinge eine spezielle Internetseite mit Informationen zu Unterst├╝tzungsangeboten der Arbeitsagentur.

"Wenn gefl├╝chtete Frauen und M├Ąnner hier bleiben wollen oder m├╝ssen, ist es wichtig, dass wir diese fr├╝hzeitig, umfassend und ausbildungsad├Ąquat beraten, vermitteln und gegebenenfalls qualifizieren, damit das erworbene Bildungsniveau nicht verloren geht", betont Schulz. "Ziel sollte es sein, die Menschen entsprechend ihrer Kompetenz nachhaltig zu integrieren."

Nach dem Bund-L├Ąnder-Beschluss von Anfang April werden Gefl├╝chtete aus der Ukraine ab 1. Juni in die Betreuung der Jobcenter wechseln. Damit erhalten sie ab dem Wechsel Leistungen der Grundsicherung. "Ich sehe darin einen gro├čen Vorteil f├╝r die gefl├╝chteten Menschen", sagt Schulz. "In den Jobcentern haben wir einen ganzheitlichen Blick auf den Menschen, weil Leistungen zum t├Ąglichen Leben, Finanzierung des Wohnraums, Beratung und Vermittlung oder F├Ârderung von Qualifizierungen geb├╝ndelt in einer Hand liegen."

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Die Erfahrung aus der Fl├╝chtlingskrise 2015/16 haben nach Ansicht von Arbeitsminister Schweitzer gezeigt, dass eine Integration in Arbeitsmarkt und Gesellschaft nur mit ausreichenden deutschen Sprachkenntnissen gelingen kann. Daher k├Ânnten Gefl├╝chtete aus der Ukraine auf Antrag an Sprach- und Integrationskursen des Bundesamts f├╝r Migration und Fl├╝chtlinge teilnehmen.

"Wer eine Arbeit in Rheinland-Pfalz sucht, dem wollen wir eine Chancengarantie bieten", betont der Minister. Dazu sei unter anderem eine z├╝gige Anerkennung der Berufsabschl├╝sse wichtig, damit Menschen "nicht weit unterhalb ihrer Qualifikation" eine Arbeit annehmen. "Wir m├╝ssen uns auch auf den Fall vorbereiten, dass Angeh├Ârige aus der Ukraine ihren Verwandten nach Rheinland-Pfalz folgen und dann bereit sind, hier eine Arbeit zu finden."

Gro├če Hoffnung setzt das Arbeitsministerium dabei auf "Besch├Ąftigungspiloten". Die "Piloten" sollen die Menschen beraten und in engem Kontakt zu den Agenturen f├╝r Arbeit, ehrenamtlichen Helfern, Anbietern von Integrations- und Sprachkursen und anderen Institutionen stehen.

Schon 2015/16 h├Ątten "Besch├Ąftigungspiloten" den Menschen als Lotsen den Weg geebnet, erkl├Ąrt Schweitzer. Damals wurden landesweit rund 6600 Gefl├╝chtete durch Besch├Ąftigungspiloten unterst├╝tzt. Nun soll das Instrument den heutigen Verh├Ąltnissen angepasst werden.

Voraussichtlich ab 1. Juli werde das Programm in den Landkreisen und kreisfreien St├Ądten angedockt sein, k├╝ndigt Schweitzer an. Finanziert wird es mit EU-Mitteln. Ziel sei es, ukrainischen Gefl├╝chteten leicht zug├Ąngliche Hilfen zu bieten und ihnen die wichtigsten Informationen zu vermitteln. "Wir versprechen uns dadurch eine pers├Ânliche Begleitung, die den Menschen beim Zugang in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt hilft."

In Rheinland-Pfalz sind bislang laut Ministerium mehr als 34 000 Menschen mit Bezug zur Ukraine im Ausl├Ąnderzentralregister erfasst worden. Zumeist handelt es sich vor allem um Frauen und Kinder. Zur beruflichen Qualifikation gebe es noch keine verl├Ąsslichen Daten.

Das Institut f├╝r Arbeitsmarktforschung geht aber davon aus, dass die Gefl├╝chteten aus der Ukraine ein ├╝berdurchschnittlich hohes Bildungsniveau haben. "Deshalb wird neben den deutschen Sprachkenntnissen die Beratung hinsichtlich der Anerkennung der vorhandenen Qualifikationen bei den Gefl├╝chteten voraussichtlich einen hohen Stellenwert haben", sagt Schweitzer.

Schweitzer hatte f├╝hrende Vertreter von Unternehmen, Kammern, Gewerkschaften, Kommunen und der Bundesagentur f├╝r Arbeit Anfang April in Mainz zu einem "Arbeitsmarktgipfel Ukraine" zusammengerufen und ein weiteres Treffen angek├╝ndigt. F├╝r diese Neuauflage wird nun ein Termin Mitte Juli anvisiert.

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