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Ehefrau in Fischbach getötet? Ermittlungen gegen 75-Jährigen

  • Meike Kreil
Von Meike Kreil

Aktualisiert am 30.06.2022Lesedauer: 1 Min.
Polizeiabsperrung (Symbolbild): In Fischbach in Nürnberg soll es zu einem Gewaltverbrechen gekommen sein.
Polizeiabsperrung (Symbolbild): In Fischbach in Nürnberg soll es zu einem Gewaltverbrechen gekommen sein. (Quelle: U. J. Alexander/imago-images-bilder)
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Was ist in einem Reihenhaus im idyllischen Vorort Nürnbergs passiert? Eine 74-Jährige ist tot, der Mann verletzt. Ein Fall für die Staatsanwaltschaft.

Aufregung am Donnerstag vergangener Woche im Nürnberger Stadtteil Fischbach. Ein Großaufgebot an Einsatzkräften eilt zu einem Reihenhaus. Erst Tage später wird medial bekannt: Eine Frau ist tot, der Ehemann hat sich anschließend wohl selbst verletzt.

Es bestehe der Verdacht auf ein vorsätzliches Tötungsdelikt, genauer Mord. Das erklärt Antje Gabriels-Gorsolke von der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth im Gespräch mit t-online. Der 75-Jährige soll seine Ehefrau getötet haben, so der Verdacht.

Gewalttat in Nürnberg-Fischbach? Ehemann in der JVA

Die Einsatzkräfte brachten ihn zunächst in eine Klinik. Jetzt sitzt er in der JVA. Welche Verletzungen der Mann hatte, als er gefunden wurde, dazu will die Sprecherin nichts sagen. Und sein jetziger Zustand? Weil er sich in der JVA befinde, werde es ihm wohl besser gehen, meint die Sprecherin.

Handelt es sich um einen versuchten erweiterten Suizid? Der Tatverdächtige jedenfalls verweigere die Aussage, sagt Gabriels-Gorsolke. Er mache von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch. Nur auf der Fahrt in die Klinik habe er sich kurz spontan geäußert. Wie genau und in welcher Form, auch dazu gibt sie keine weitere Auskunft. Das könnte die laufenden Ermittlungen gefährden.

Die Ermittlungen sind laut der Sprecherin noch frisch. Experten nehmen den Tatort nun genau unter die Lupe, Zeugen werden vernommen. Das werde noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

Hinweis: Hier finden Sie sofort und anonym Hilfe, falls Sie viel über den eigenen Tod nachdenken oder sich um einen Mitmenschen sorgen.

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  • Meike Kreil
Von Meike Kreil

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