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Weiden: Lebendiger Ratte Pfoten abgeschnitten und gefilmt – Tierquäler vor Gericht


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Ratte die Pfoten abgeschnitten und gefilmt – Tierquäler vor Gericht

Von dpa, t-online
Aktualisiert am 09.11.2022Lesedauer: 2 Min.
Justitia
Blick auf die Justitia über dem Eingang eines Landgerichts. (Quelle: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild/dpa-bilder)
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Ein Tierquäler steht zum dritten Mal vor Gericht: Er briet eine Ratte bei lebendigem Leibe und schnitt einer anderen die Pfoten ab. Kommt er nun in die Psychiatrie?

Der Mann quälte etwa 20 Ratten und Vögel auf sadistische Weise zu Tode und drehte von seinen Taten Handyvideos. Nachdem im Februar 2022 das Bayerische Oberste Landesgericht (BayObLG) in Nürnberg das zweitinstanzliche Urteil des Landgerichts Weiden aufhob, wird nun am Mittwoch (13 Uhr) erneut verhandelt.

Im November 2021 war der Mann in Weiden wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz zu drei Jahren Haft verurteilt worden. Dagegen gingen er und die Staatsanwaltschaft in Berufung.

In Videos machte er sich über das Leid der Tiere lustig

Der Senat des BayObLG betonte einem Sprecher zufolge damals zwar ausdrücklich, dass das Strafmaß grundsätzlich angemessen sei. Jedoch sollte ein psychiatrisches Gutachten zur Schuldfähigkeit des Mannes erstellt werden. Sollte diesem verminderte Schuldfähigkeit oder gar Schuldunfähigkeit bescheinigt werden, steht statt einer Haft die Unterbringung in einer psychiatrischen Einrichtung im Raum. Am Mittwoch wird das Ergebnis des Gutachtens erwartet.

Der Angeklagte hatte die Tiere im Frühjahr 2020 nach und nach in einer Zoohandlung gekauft. Eine Ratte briet er lebendig in der Pfanne und kommentierte dies mit "Knuspi-Steak, frischer geht nicht". Eine Ratte übergoss er mit Feuerzeugbenzin und zündete sie an, einer anderen schnitt er die Pfötchen ab. Die Filmsequenzen, auf denen zu hören ist, wie er sich über das Leid der Tiere amüsiert, schickte er damals an eine Bekannte. Die ging damit zur Polizei.

In erster Instanz war der Mann vor dem Amtsgericht Weiden zu zwei Jahren und neun Monaten verurteilt worden. Dagegen waren sowohl Staatsanwaltschaft als auch Verteidigung in Revision gegangen.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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