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Christkindlesmarkt Nürnberg: Schausteller trotz Inflation bisher zufrieden


Warum die Schausteller zuversichtlich sind


07.12.2023Lesedauer: 3 Min.
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Nürnbergs Christkind Nelli Lunkenheimer hat den Markt vergangenen Freitag eröffnet: Die Schausteller sind zufrieden mit den ersten Markttagen. (Quelle: IMAGO/Dwi Anoraganingrum/imago)

Der Christkindlesmarkt ist in diesem Jahr besonders kurz, zudem haben die Schausteller unter Pandemie und Inflation gelitten. Trotzdem sind sie hoffnungsvoll.

"Der Markt ist das Aushängeschild Nürnbergs schlechthin in Bayern, in Deutschland und weltweit." So beschreibt Schausteller Karl-Heinz Hartnagel die Bedeutung des Christkindlesmarkts. Für die Schausteller ist der Markt aber noch weit mehr als ein Aushängeschild: Er ist eine wichtige Einnahmequelle. Darum blicken sie in diesem Jahr hoffnungsvoll auf die kommenden Wochen.

Man muss wissen, dass die letzten Jahre für die Schausteller keine leichten waren. Während der Pandemie gab es kaum beziehungsweise gar keine Feste. Auch der Nürnberger Christkindlesmarkt musste zweimal ausfallen. Besonders bitter war das 2021. Bis zuletzt hatten die Verantwortlichen in Nürnberg damals gehofft, dass sie den Markt mit einem entsprechenden Hygienekonzept wie geplant würden eröffnen können.

Kurz vor Eröffnung dann der Schock: Der Markt wurde wie alle anderen Weihnachtsmärkte in Bayern abgesagt – wegen neuer Vorgaben des Freistaats. Für die Schausteller – viele davon sind wie die Schaustellerfamilie Hartnagel bereits seit Jahren oder gar Jahrzehnten beim Christkindlesmarkt dabei – war das ein Schlag. Viele hatten ihre Buden eingeräumt und haufenweise Waren gekauft.

"Ohne Weihnachtsmärkte würde sich auf Volksfesten kein Rad mehr drehen"

Wenn man sich heuer mit den Schaustellern auf dem Christkindlesmarkt unterhält, scheint das schon fast vergessen zu sein. Dabei ist der Markt in diesem Jahr besonders kurz, weil Heiligabend auf den vierten Advent fällt. Die Zuversicht auf dem Hauptmarkt ist in diesen Tagen groß.

"Weihnachtsmärkte sind der wichtigste Baustein für Schausteller in der Saison geworden. Ohne die würde sich auf Volksfesten kein Rad mehr drehen", sagt etwa Lorenz Kalb zu t-online. Er verkauft auf dem Nürnberger Christkindlesmarkt Feuerzangenbowle und ist zugleich der Vorsitzende des Süddeutschen Schaustellerverbands.

Einen Wermutstropfen gab es doch

Weiter sagt er, dass 2023 für die Schausteller ein gutes Jahr gewesen sei. Er gehe davon aus, dass sich der Trend auch auf dem Nürnberger Christkindlesmarkt fortsetze. "Ich glaube, dass die Leute nach der Pandemie wirklich rauswollen und was erleben wollen. Ich sehe die Sache sehr, sehr positiv", so Kalb weiter.

"Nur der Wettergott war uns zu Marktbeginn nicht so positiv gestimmt", sagte Kalb. Für das widrige Wetter sei der Markt aber in den ersten Tagen gut besucht gewesen. Nun hoffe er in den kommenden Tagen vor allem auf Trockenheit. Auch Karl-Heinz Hartnagel, der an seinem Stand Kartoffelstampf und Baguettes verkauft, ist zuversichtlich.

Hartnagel glaube zwar nicht, dass sein Stand das Ergebnis von 2022 erzielen werde. "Einfach weil die Tage fehlen, aber ich bin positiv gestimmt, dass das Ergebnis annähend hinkommt", sagte der Schausteller t-online. Die ersten Tage seien durchweg gut gelaufen. "Man merkt, dass auch viele Touristen wieder neugierig in die Stadt und zum Christkindlesmarkt kommen", so Hartnagel weiter.

"Freuen uns weiterhin auf die nächsten adventlichen Tage"

Von diesem Trend berichtete auch der Marktamtsleiter Marco von Dobschütz-Dietl bereits. Er hatte t-online schon zur Eröffnung des Christkindlesmarkt gesagt, dass die Buchungslage in den Hotels gut sei und auch Flusskreuzfahrtschiffe dieses Jahr wieder viele Touristen zum Markt bringen würden.

Der Anfang ist also gemacht. Die Zeichen stehen gut dafür, dass der Christkindlesmarkt in diesem Jahr besonders erfolgreich sein wird. "Wir freuen uns weiterhin auf die nächsten adventlichen Tage", sagt Hartnagel.

Verwendete Quellen
  • Reporter vor Ort
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