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Verwaltung prüft Tempo 30 in Stuttgart: OB Nopper gegen Tempolimit

Bündnis will Verkehrswende  

Stuttgarter OB Frank Nopper gegen Tempo 30 im gesamten Stadtgebiet

12.09.2021, 15:12 Uhr | dpa

Verwaltung prüft Tempo 30 in Stuttgart: OB Nopper gegen Tempolimit . Oberbürgermeister der Stadt Stuttgart, Dr. Frank Nopper, am Mikro (Archivbild): Er kann sich ein Tempo-30-Modell wie in Paris in Stuttgart nicht vorstellen. (Quelle: imago images/Weber)

Oberbürgermeister der Stadt Stuttgart, Dr. Frank Nopper, am Mikro (Archivbild): Er kann sich ein Tempo-30-Modell wie in Paris in Stuttgart nicht vorstellen. (Quelle: Weber/imago images)

Ein Vorstoß mehrere Kommunen zur flächendeckenden Einführung von Tempo 30 in Großstädten gewinnt immer mehr Zulauf. Doch der OB von Stuttgart hält von dieser Idee nicht viel.

Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) unterstützt im Gegensatz zum Stuttgarter OB Frank Nopper (CDU) einen Vorstoß von mehreren deutschen Kommunen, um in einem Pilotprojekt großflächig Tempo 30 zu testen. Hermann sagte in Stuttgart: "Nur ein breites Bündnis der Städte kann mit Unterstützung der Länder den Widerstand des Bundesverkehrsministeriums überwinden."

Ziel sei eine menschengerechte Stadt, in der sich auch Fußgängerinnen und Fußgänger, Radfahrerinnen und Radfahrer sicher fühlen könnten. Der Verkehrsclub Deutschland begrüßte das Vorhaben.

OB Frank Nopper lehnt Tempolimit wie in Paris ab

Auch in Stuttgart gibt es einen entsprechenden Antrag aus dem Gemeinderat zu dem Thema. Diesen prüft die Verwaltung gerade. Grundsätzlich sagte Oberbürgermeister Frank Nopper (CDU) zu Tempo 30 jedoch: "Ich halte ein flächendeckendes Tempo 30 im gesamten Stadtgebiet à la Paris nicht für den richtigen Ansatz."

Mehrere deutsche Großstädte, darunter Freiburg im Breisgau, Ulm, Aachen, Augsburg, Hannover, Leipzig und Münster verlangen eine Änderung der Straßenverkehrsordnung, um in einem Pilotprojekt großflächig Tempo 30 zu testen. Nur auf den wenigen Hauptverkehrsstraßen soll dann noch die übliche Geschwindigkeit von 50 km/h zulässig sein. Die Initiative wird vom Deutschen Städtetag in Berlin unterstützt.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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