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Sex-Skandal bei der Polizei: Kretschmann stärkt Strobl

Von afp, dpa, mics

Aktualisiert am 04.05.2022Lesedauer: 2 Min.
Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (Archiv): Er steht derzeit heftig in der Kritik.
Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (Archiv): Er steht derzeit heftig in der Kritik. (Quelle: IMAGO/ULMER Pressebildagentur)
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Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl räumt im Landtag zwar Fehler ein, weist die Rücktrittsforderungen der Opposition aber zurück. Erstmals äußert sich auch Ministerpräsident Winfried Kretschmann.

Der baden-württembergische Innenminister Thomas Strobl (CDU) hat Rücktrittsforderungen der Opposition von SPD und FDP im Landtag zurückgewiesen. Nach einer Sitzung des Innenausschusses räumte er am Mittwoch in Stuttgart zwar Fehler in der Kommunikation um staatsanwaltschaftliche Ermittlungen ein, betonte aber, "maximale Aufklärung und maximale Transparenz" seien ihm "das Wichtigste".

Strobl ist seit 2016 Innenminister in grün-schwarzen Koalitionen von Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne). Der CDU-Politiker räumte am Mittwoch in einer Sondersitzung des Innenausschusses ein, in einer Affäre um Vorwürfe der sexuellen Nötigung durch einen ranghohen Polizisten ein offizielles Schreiben von dessen Anwalt an einen Journalisten weitergegeben zu haben.

Stuttgart: Innenminister will "Schaden von Landespolizei abwenden"

Es sei ihm dabei darum gegangen, "Schaden von der Landespolizei abzuwenden". Strobl hatte staatsanwaltschaftliche Ermittlungen zur Frage, wie das Schreiben an die Öffentlichkeit gelangt war, zunächst per Weisung gestoppt.

Die Opposition wirft Strobl vor, Dienstgeheimnisse weitergegeben, seine Fürsorgepflicht verletzt und die Öffentlichkeit zunächst über die Weitergabe des Schreibens getäuscht zu haben. "Das ist ein skandalöser Vorgang", erklärte SPD-Fraktionschef Andreas Stoch. Strobl habe "jegliche Autorität verloren" und müsse zurücktreten.

Kritik der Opposition – Vertrauen von Kretschmann

FDP-Fraktionschef Hans-Ulrich Rülke drohte mit einem Untersuchungsausschuss. "Bei den Abgründen, die sich auftun, kann dieser Minister nicht mehr im Amt bleiben", erklärte er zudem.

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Unterdessen hat sich Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hinter den Kurs von Innenminister Thomas Strobl gestellt. "Ich habe mir den Sachverhalt vom Innenminister schildern lassen. Er hat mir glaubhaft dargelegt, dass kein Rechtsverstoß vorliegt und es ihm darum ging, Transparenz herzustellen", teilte der Grünen-Politiker am Mittwoch in Stuttgart mit. "Ich schätze Thomas Strobl sehr und er hat weiter mein volles Vertrauen."

Polizist hatte Beförderung gegen Sex angeboten

In einer Videobesprechung soll der 47-Jährige einer Kriminalkommissarin, die in den höheren Dienst wechseln wollte, die Beförderung gegen Sex angeboten haben. Der Beamte ist maßgebliches Mitglied der Beurteilungskommission, die über Personalfragen entscheidet.

Der Fall wurde bekannt, weil die Beamtin das Gespräch, das in einer Videokonferenz stattfand, offenbar mitschnitt und sich Kollegen anvertraute. Die Ermittlungen zu dem Fall der sexuellen Nötigung übernahm inzwischen die Staatsanwaltschaft. Der Beamte ist von seinem Amt suspendiert.

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Von Michael Ströbel
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