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Aus für Gorleben: Wolfsburg kommt geologisch für Atomendlager infrage

Aus für Gorleben  

Wolfsburg kommt geologisch für Atomendlager infrage

29.09.2020, 11:57 Uhr | dpa, t-online

Aus für Gorleben: Wolfsburg kommt geologisch für Atomendlager infrage . Eine gelbe Tonne mit Radioaktivitätszeichen (Symbolbild): Auch die Stadt Wolfsburg käme geologisch gesehen als Endlager für Atomabfall infrage. (Quelle: imago images/imagebroker)

Eine gelbe Tonne mit Radioaktivitätszeichen (Symbolbild): Auch die Stadt Wolfsburg käme geologisch gesehen als Endlager für Atomabfall infrage. (Quelle: imagebroker/imago images)

Ein Endlager mit Autommüll will niemand in der Nachbarschaft haben. Deswegen gestaltet sich die Suche nach einem geeigneten Ort auch so schwierig. Geologisch gesehen käme aber auch die Stadt Wolfsburg infrage.

Die Stadt Wolfsburg und ein Großteil Niedersachsens kommen zumindest geologisch für ein Atommüll-Endlager infrage. Das stellt der am Montag in Berlin präsentierte Bericht zu den geeigneten Regionen in Deutschland klar. 

Geeignet für die Endlagerung von Atommüll wären demnach 45 Städte und Kreise in Niedersachsen. Darunter Wolfsburg, Braunschweig und die Kreise Gifhorn und Helmstedt und Peine. Insgesamt ist in Deutschland von 54 Prozent der Landesfläche die Rede. Nach Erkenntnissen der Bundesgesellschaft für Endlagerung spielt der jahrzehntelang umstrittene Salzstock Gorleben bei der künftigen Endlagersuche allerdings keine Rolle mehr.

"Noch ein weiter schwieriger Weg"

"Mit Gorleben ist ein ungeeigneter Standort ausgeschieden. Es darf aber auch kein anderer ungeeigneter Standort Endlager für hoch radioaktiven Atommüll werden. Die große Auswahl von potentiellen Standortregionen, darunter auch viele in Niedersachsen zeigt, dass es zu einem sicheren atomaren Endlager noch ein weiter schwieriger Weg ist", wurde die atompolitische Sprecherin der Grünen im Niedersächsischen Landtag, Miriam Staudte, in einer Mitteilung der Fraktion zitiert.

Die Sorgen der ausgewählten Teilgebiete müssten sehr ernst genommen werden, appellierte Staudte. "In allen betroffenen Regionen gilt es, die Kommunen bei der Mitwirkung in diesem Suchprozess entsprechend zu unterstützen", so die 44-Jährige. 

Verwendete Quellen:

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