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Wolfsburg: Schatzsuche für Kinder löst Polizeieinsatz aus – Schokolade statt Drogen

Drogen vermutet  

Schatzsuche für Kinder löst Polizeieinsatz aus

04.01.2021, 17:29 Uhr | dpa

Wolfsburg: Schatzsuche für Kinder löst Polizeieinsatz aus – Schokolade statt Drogen. Ein Polizeiauto steht vor einem Spielplatz: Beamte haben gedacht, ein Drogenversteck ausgemacht zu haben. (Quelle: imago images/Chris Emil Janßen/Symbolbild)

Ein Polizeiauto steht vor einem Spielplatz: Beamte haben gedacht, ein Drogenversteck ausgemacht zu haben. (Quelle: Chris Emil Janßen/Symbolbild/imago images)

Polizeieinsatz auf einem Spielplatz in Wolfsburg-Vorsfelde: Ein Zeuge hatte die Beamten alarmiert, weil eine Person etwas auf einem Kinderspielplatz versteckte. Statt Drogen fanden die Polizisten aber Schokolade.

Wer würde nicht bei einer Schatzsuche neugierig – oder wenn er ein Drogenversteck zu entdecken glaubt? Das gilt auch für die Polizei: Im Wolfsburger Ortsteil Vorsfelde hat sich die vermeintliche Drogenkriminalität als Schatzsuche für Kinder entpuppt. Bereits am Samstag sei eine Funkstreife nach dem Hinweis eines Passanten dem "Verbrechen auf der Spur" gewesen, teilte die Polizei am Montag mit. Der Passant hatte beobachtet, wie ein Unbekannter eine Tüte in einem Laubhaufen auf einem Spielplatz versteckte.

Die Beamten fanden zwischen Büschen tatsächlich eine Tüte mit einer großen Dose, in der sich mehrere Kugeln in der Größe von Golfbällen befanden. Direkt darüber: ein Mund-Nasen-Schutz. Die Polizisten vermuteten einen direkten Zusammenhang. Den Beamten kam der Gedanke, dass es sich um ein Drogenversteck handeln könnte. Sie waren gerade dabei, sich die Täterbeschreibung zu notieren, als der vermeintliche Täter erschien – und sehr überrascht war, dass die für seine Kinder geplante Schatzsuche einen Polizeieinsatz ausgelöst hatte.

Der Mann machte den Beamten klar, dass in den Kugeln keine Drogen, sondern Schoko-Goldtaler steckten. Amüsiert versteckten die Beamten spontan den Goldschatz wieder – und zwar zwischen anderen Büschen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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