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Wuppertal: Mobile Terrorsperren sollen Stadtfeste sichern

Statt Müllwagen und Containern  

Mobile Terrorsperren sollen Stadtfeste in Wuppertal sichern

17.09.2019, 11:40 Uhr | tme , t-online.de

Wuppertal: Mobile Terrorsperren sollen Stadtfeste sichern. Terrorsperren an der Cranger Kirmes: Solche mobilen Gitter sollen bald auch in Wuppertal zum Einsatz kommen. (Quelle: imago images/Reichwein)

Terrorsperren an der Cranger Kirmes: Solche mobilen Gitter sollen bald auch in Wuppertal zum Einsatz kommen. (Quelle: Reichwein/imago images)

In Wuppertal soll es zukünftig auf Stadtfesten sicherer zugehen. Denn die Abfallwirtschaftsgesellschaft möchte bis Ende des Jahres mobile Terrorsperren anschaffen. Diese Gitter sollen verhindern, dass etwa Lkws in Menschenmengen fahren.

Bislang sichern mit Gewichten befüllte Container Großveranstaltungen in Wuppertal vor Terroranschlägen. Die Abfallwirtschaftsgesellschaft (AWG), die diese Container bisher aufstellt, möchte dafür in Zukunft mobile Gitter nutzen. Sie sollen bis Ende des Jahres angeschafft werden.

Denn die Gitter haben mehrere Vorteile. Dank ihrer Mobilität sind sie nach Auskunft des AWG-Geschäftsführers Martin Bickenbach wesentlich einfacher zu transportieren und aufzustellen als die Container: "Die einfache Handhabung der neuen Trucksperren ist von Vorteil, wenn beispielsweise Rettungsfahrzeuge schnell die geschützten Bereiche erreichen müssen."

Logistik einfacher

Bisher war das nicht so einfach. So mussten die Containersperren für Rettungwagen immer "zeitintensiv" freigemacht werden, wie die AWG auf Anfrage von t-online.de mitteilte. Das Prinzip habe sich zwar bewährt, jedoch sei es logistisch aufwendiger, hieß es weiter.

Die neuen mobilen Terrorsperren, auch Trucksperren genannt, würden aus mehreren Elementen bestehen und seien deswegen in flexibler Größe aufzubauen, hieß es. Außerdem ließen sie sich auch besser lagern und wieder abbauen.

"Mit Blick auf die sicherheitstechnischen Vorgaben für Veranstaltungen, wollen wir mit der Bereitstellung dieser Trucksperren vor allem Ehrenamtlichen bei der Organisation von Festen helfen", sagte Bickenbach. Denn die AWG hilft als städtisches Unternehmen schon seit Jahren bei ehrenamtlichen Festen den Veranstaltern bei den Sicherheitsvorkehrungen.

Idee kam aus Herne

Die Idee der mobilen Terrorsperren kam aus der Stadt Herne. Denn dort wurden bereits bei der Cranger Kirmes im August die Gitter eingesetzt. Da die AWG mit den Entsorgungsbetrieben aus Herne in einer Entsorgungskooperation ist, sei man durch Herne dazu angeregt worden, die mobilen Sperren auch in Wuppertal zu verwenden, so ein Sprecher.


Denn Großveranstaltungen, die geschützt werden müssen, gibt es in Wuppertal genügend. Nicht nur der Lange Tisch, sondern auch der Karnevalsumzug und der Vohwinkeler Flohmarkt sind nur einige der Events, auf denen die Gitter in Zukunft eingesetzt werden könnten. Geplant ist laut der AWG, die Sperren erstmals beim Karnevalsumzug 2020 einzusetzen.

Verwendete Quellen:

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