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Wuppertal: Vorsicht bei Hundebesitzern nach Staupe-Fund


Vorsicht bei Wuppertaler Hundebesitzern nach Virus-Fund

Von Thomas Besche

09.01.2020Lesedauer: 2 Min.
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Ein Hund auf einer verschneiten Straße: Auch in Wuppertal sollten Hundehalter wegen der Staupe-Krankheit vorsichtig sein (Symbolbild).
Ein Hund auf einer verschneiten Straße: Auch in Wuppertal sollten Hundehalter wegen der Staupe-Krankheit vorsichtig sein (Symbolbild). (Quelle: Ukrinform/imago-images-bilder)
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Für Wuppertaler Hundebesitzer könnte das ein Anlass sein, in den Impfpass des Tieres zu schauen: In Leverkusen wurde ein mit dem Staupe-Virus infizierter Fuchs gefunden.

Diese Entdeckung in Leverkusen könnte auch für viele Hundehalter in Wuppertal von Bedeutung sein: In Leverkusen ist ein Fuchs entdeckt worden, der apathisch wirkte und keinen Fluchtreflex aufwies. Das sind typische Anzeichen für staupekranke Wildtiere. Für Menschen ist das Virus nicht gefährlich, für Hunde dagegen endet die Krankheit meist tödlich.

Übertragen werden kann sie beispielsweise beim Spaziergang durch den Wald, wenn der Hund sich über den Kontakt von Kot oder Urin eines Fuchses oder anderer sogenannter Fleischfresser ansteckt. Die Krankheitssymptome sind vielfältig, neben einer Verhaltensänderung gehört auch Durchfall dazu.

Vorsicht bei Hundebesitzern in Wuppertal

Zwar gibt es aktuell in Wuppertal für alle Freunde der Vierbeiner keinen Grund zur Panik. Doch eine erhöhte Achtsamkeit ist ratsam. So sehen es auch die Ronsdorfer Hundebesitzer Pia und Johannes B., die ihren Entlebucher Sennenhund Sammy nur dort von der Leine lassen, wo es erlaubt ist und eine wichtige Voraussetzung für das Wohlergehen des Hundes einhalten. "Wir lassen ihn regelmäßig beim Tierarzt impfen", sagt Johannes B.

Eine grundsätzliche Impfpflicht für Hunde besteht zwar nicht. Eine dringende Empfehlung dazu spricht aber auch das Bergische Veterinäramt mit Sitz in Solingen nahe Wuppertal aus, das auch für Wuppertal und Remscheid zuständig ist. "Staupe ist nach Auskunft der Veterinäre immer ein Thema bei Wildtieren, sie ist nicht ausgerottet. Aber auch keine meldepflichtige Krankheit. Ist ein verhaltensauffälliges Tier vom Jäger erlegt worden, dann wird es auf Tollwut untersucht. Staupe ist dabei nur ein zufälliger Nebenbefund", sagt eine Solinger Stadtsprecherin, die auch für Auskünfte des Veterinäramts zuständig ist.

Impfung ist zu empfehlen

Die Mitarbeiterin einer Wuppertaler Tierarztpraxis erläutert die Impfpraxis: "Welpen sollten in der achten Woche geimpft werden, dann nochmal nach einem Monat und mit 16 Wochen die dritte Impfung erfolgen." Laut der Ständigen Impfkommission Veterinär wird eine Wiederauffrischung für den 15. Lebensmonat geraten. Ab dem zweiten Lebensjahr empfehlen die Experten eine Impfung im dreijährigen Rhythmus.

Bei ungeimpften Hunden, die älter als zwölf Wochen sind, rät die Kommission zu zweimaligen Impfungen im Abstand von drei bis vier Wochen und einer weiteren nach einem Jahr. Dann sei eine Grundimmunisierung vollzogen.

Was also tun, wenn einem in Wald und Flur ein Wildtier begegnet, das ein merkwürdiges Verhalten an den Tag legt? "Dies sollte man melden. Am besten gleich die Polizei verständigen, denn die weiß den richtigen Ansprechpartner. Alternativ kann es auch der zuständige Jagdbeauftragte sein", sagt die Solinger Stadtsprecherin, die selbst Hundebesitzerin ist. Sie weist zudem darauf hin, dass bei Reisen ins EU-Ausland Impfungen gegen Tollwut Pflicht sind und im EU-Heimtierausweis vermerkt sein müssen.

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Verwendete Quellen
  • Eigene Recherchen
  • Gespräche mit den im Text Genannten
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