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Corona/NRW: Stadt Wuppertal fordert "umgehende Schulschließung"

Abstimmung mit Land  

Auch Wuppertal fordert "umgehende Schulschließung"

18.03.2021, 12:35 Uhr | dpa

Corona/NRW: Stadt Wuppertal fordert "umgehende Schulschließung". Uwe Schneidewind (Archivbild): Wuppertal fordert nun ebenfalls "umgehende Schulschließungen". (Quelle: dpa/Andreas Fischer)

Uwe Schneidewind (Archivbild): Wuppertal fordert nun ebenfalls "umgehende Schulschließungen". (Quelle: Andreas Fischer/dpa)

Nachdem sich in den vergangenen Tagen Dortmund und Duisburg für Schließungen von Schulen ausgesprochen hatten, zieht Wuppertal nun nach. Der Corona-Inzidenzwert war in der Stadt zuletzt stark gestiegen.

Nach mehreren NRW-Kommunen hat am Donnerstag auch Wuppertal wegen steigender Infektionszahlen eine umgehende Schließung aller Schulen in der Stadt gefordert. Die Schulen sollten für den Präsenzunterricht geschlossen werden, um bis zu einem Neustart nach den Osterferien eine verlässlich funktionierende Test- und Impfstrategie umzusetzen, teilte die Stadt am Donnerstag mit.

Die Forderung zähle zu einem vom Krisenstab verabschiedeten Maßnahmenpaket, das nun mit dem Land abgestimmt werden müsse. Der Inzidenzwert sei innerhalb einer Woche von 93 auf 141 gestiegen. Auch gebe es eine zunehmende Belegung von Krankenhausbetten.

"Konsequente Ablehnung" aller Öffnungsanträge

"Solange es in den Schulen nicht mehr Sicherheit durch umfassende Schnelltests und eine abgeschlossene Impfung der Lehrkräfte gibt, wirkt Präsenzunterricht aus unserer Perspektive vor Ort ganz klar als Infektionsbeschleuniger", erklärte Oberbürgermeister Uwe Schneidewind (Grüne) laut der Mitteilung. Alle aktuellen Erkenntnisse sprächen dafür, dass die neuen Virusvarianten deutlich ansteckender auch für junge Menschen seien.

Der Krisenstab habe außerdem eine "konsequente Ablehnung" aller Öffnungsanträge aus Wirtschaft, Kultur, Sport und allen sonstigen Bereichen beschlossen. "Hierunter fallen auch die vom Land beschlossenen Öffnungen für die Altenheime", hieß es. Kurzfristig sollen Selbsttests für die Kitas und Teile der Stadtverwaltung für mehr Sicherheit sorgen. "Weiterhin sollen Eltern von Kita-Kindern, wo immer möglich, diese zu Hause betreuen", so die Stadt.

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