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Verfahrensfehler: Manuel Charr könnte Box-Weltmeister bleiben

Trotz positivem Doping-Test  

Charr könnte wegen Verfahrensfehler Box-Weltmeister bleiben

05.11.2018, 15:42 Uhr | t-online.de, dpa

Verfahrensfehler: Manuel Charr könnte Box-Weltmeister bleiben. Starke Bilanz: Manuel Charr gewann 31 von 35 Kämpfen als Profi-Boxer. (Quelle: imago images/Marianne Müller)

Starke Bilanz: Manuel Charr gewann 31 von 35 Kämpfen als Profi-Boxer. (Quelle: Marianne Müller/imago images)

Nach einem positiven Doping-Test schien Boxer Manuel Charr seinen WBA-Titel eigentlich schon verloren zu haben. Doch ein folgenschwerer Fehler könnte zu seinen Gunsten entscheiden.

Profiboxer Manuel Charr bleibt wegen eines Verfahrensfehlers bei seiner positiv ausgefallenen Dopingprobe möglicherweise Weltmeister im Schwergewicht nach Version der World Boxing Association (WBA). Nach „Spiegel“-Informationen hat die Voluntary Anti-Doping Association (Vada), die im Rahmen des letztlich abgesagten WM-Kampfes Charrs gegen Fres Oquendo (Puerto Rico) zuständig war, dem Team Charr keine Gelegenheit gegeben, beim Öffnen der B-Probe anwesend zu sein.

Charrs Unschuldsbeteuerungen

Damit könnte die positive Probe Charrs, dem Steroidmissbrauch nachgewiesen worden war, hinfällig sein. Charr war am Montag zunächst ebenso nicht erreichbar wie sein Management. Die WBA und die Vada äußerten sich laut „Spiegel“ nicht zu dem Fall.

"Wir haben erfahren, dass die B-Probe geöffnet wurde, ohne das Charr-Lager darüber zu informieren", zitiert der „Spiegel“ aus einem Schreiben von Charrs amerikanischem Anwalt Patrick English an die WBA: "Herrn Charr wurde eindeutig jede Gelegenheit genommen, bei der Öffnung der B-Probe anwesend zu sein oder einen Vertreter zu entsenden. Trotz dreier schriftlicher Anfragen wurde er nicht informiert, obwohl das sein absolutes Recht gewesen wäre." Es gebe eine Reihe von Präzendenzfällen, so English, in denen Dopingvergehen in Folge ähnlicher Verstöße annulliert worden seien.


Der in Köln wohnhafte Libanese Charr hat nach dem positiven Test, der die kurzfristige Absage des für den 29. September in Köln geplanten Kampfes nach sich gezogen hatte, stets seine Unschuld beteuert.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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