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München und Wolfsburg vor erneutem Finaleinzug

Von sid
31.03.2017Lesedauer: 2 Min.
Die Grizzlys aus Wolfsburg gewannen knapp gegen Nürnberg.
Die Grizzlys aus Wolfsburg gewannen knapp gegen Nürnberg. (Quelle: foto2press/imago-images-bilder)
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Titelverteidiger Red Bull München und die Grizzlys Wolfsburg stehen in den Play-offs um die deutsche Eishockey-Meisterschaft vor dem erneuten Finaleinzug.

Die Münchner gewannen im Halbfinale das zweite Auswärtsspiel bei den Eisbären Berlin 3:1 (0:1, 2:0, 1:0) und gingen in der Serie best of seven mit 3:1 in Führung. Ebenfalls drei Matchbälle haben die Grizzlys, die sich in eigener Halle gegen die Nürnberg Ice Tigers mit 4:3 (1:0, 2:2, 1:1) durchsetzten.

München dreht das Spiel in Berlin

Die Berliner erwischten in der heimischen Arena gegen München den besseren Start und gingen in der 17. Minute durch Verteidiger Jonas Müller in Führung. Die Gäste hatten zwar zahlreiche Chancen, konnten diese aber nicht nutzen. Dies änderte sich im zweiten Drittel. Jonathan Matsumoto (36.) und Derek Joslin (39.) drehten die Partie. "Da waren wir endlich abgezockter", sagte Münchens Defensivmann Konrad Abeltshauser. Steve Pinizzotto machte mit seinem Treffer 18 Sekunden vor Schluss ins leere Tor alles klar.

München hatte Spiel eins in eigener Halle nach einem Overtimekrimi mit 2:3 verloren. Dann folgte für Red Bull ein 2:1-Erfolg in Berlin sowie ein souveränes 5:1 in der bayrischen Metropole.

Nürnberg scheitert nach Aufholjagd

Vor 4503 Zuschauern in Wolfsburg trafen Brent Aubin (15.), Tyler Haskins (25.) und Alexander Karachun (37.) zunächst zur 3:0-Führung der Grizzlys, ehe Philippe Dupuis und Brandon Segal mit einem Doppelschlag in der 38. Minute wieder für Spannung sorgten. Auch nach Wolfsburgs 4:2 durch Robert Bina (50.) steckten die Gäste nicht auf und verkürzten durch Robert Schremp (53.) noch einmal.

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Wolfsburg war mit einer Niederlage in Nürnberg (1:5) in die Serie gestartet, anschließend aber mit zwei Siegen (5:3/4:3 n.V.) erstmals in Führung gegangen.

München kann damit am Sonntag (16.30 Uhr) im fünften Aufeinandertreffen in eigener Halle alles klar machen. Gleiches gilt für Wolfsburg, das zuvor um 14.00 Uhr in Nürnberg antritt.

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